Und weg isser…

…der September. Es laufen gerade die letzten 1,5h an und irgendwie macht es mich traurig. Es macht mich traurig, dass mein Lieblingsmonat so schnell vorüber ist, wie es gekommen ist. Außerdem hat mich dieses letzte September Wochenende auch drauf aufmerksam gemacht, daß ich diesen Monat wieder um einen Lenz älter geworden bin und ich habe leider gemerkt..f***…ich werde alt. Zum Einen scheint mein Hirn bei einfachen mathematischen Aufgaben zu versagen („80+(2*2)=82!!!…5 Minuten später…und 60+(2*4)=62!!!) …zum Anderen habe ich mir mal wieder versucht bei netter Tanzmusik mit lauten Gitarren ein wenig die Glieder zu verrenken und muss sagen, dass geht nicht mehr so wie noch vor 7-8 Jahren. Irgendwie werd ich dann doch irgendwann müde und das obwohl der Wille und Red Bull mir zur Seite standen und sich angeboten haben. Aber nein, die Glieder haben den Schrei des Bettes vernommen und waren dann auch im unaufhaltsamen Anflug auf die Homebase. Dennoch, an dieser Stelle soll gesagt werden: Sören…Champus und Mexikaner sollte man unbedingt mischen!!!

Also irgendwie kommt bei mir gerade die Herbst-Melancholie auf und dazu passt sehr gut ein schönes Essen aus meiner Kindheit. Ich glaub ich hab das seit Jahren nimmer gegessen.

Kopytka – Polnische Kartoffel-Schupfnudeln

Ich habe das früher geliebt und bin schon oft davor zurückgeschreckt, Kopytka selbst zu machen…alles was mit Teig zutun hat, hat auch immer was mit Arbeit zutun. Nun isses aber soweit. Let’s go.

Kopytka (Huflein)

  • 500g mehligkochende Kartoffeln
  • 500g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Butter
  • Zucker

Die Kartoffeln im Salzwasser kochen, Stampfen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Kartoffelstampf mit dem Mehl und dem Ei zu einem glatten Teig kneten. Den Teig nach und nach zu 2cm dünnen Teigrollen rollen. Mit einem Messer kleine Rauten schneiden. In einem großen Topf Wasser zum kochen bringen. Die Kopytka nach und nach ins kochende Wasser geben und kochen. Währenddessen in einer kleinen Pfanne Butter schmelzen. Wenn die Nudeln im Wasser oben schwimmen, noch einen Moment weiter kochen, dann rausnehmen und direkt die Butter drüber gießen, damit sie nicht zusammenkleben. Auf dem Teller dann mit Butter und Zucker servieren. Et voilá.

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