Der Siegerkuchen

Heute war ein ganz besonderer Tag. Eigentlich nicht unbedingt für mich aber ich durfte an einem wunderbaren Tag für meinen Freund teilhaben. Denn heute war der Tag der Tage…die Cross Challenge 2012. Wer ab und zu mal fernsieht hat sicherlich bereits von dem Schlamm-Rennen aus Schottland gehört. Gestandene Männer entwickeln sich im Sinne „back to the roots“ zurück und machen ein Wettrennen in eisiger Kälte durch Schlamm, knapp vorm Gefrierpunkt dahinsiechendes Wasser (welches jegliche männlichen Körperextremitäten eigentlich beim bloßen Anblick bereits im Körperinneren verschwinden lässt!), sandigem und morastigem Boden und – weil das ja noch nicht reicht – über einen unwegsamen Hindernisparcours, der sie an ihre Grenzen führt. Und das alles machen sie…Achtung, Achtung…freiwillig!!! Und da ich mit so einem Typen auch noch mein Leben verbringe, war es nur eine Frage der Zeit, bis dieser urige Trend auch unsere Breitengrade erreicht und Nobse natürlich direkt beim ersten Rennen mit dabei ist. Demnach hieß es heute morgen, auf einen Sonntag (!!!) um 7:15…rrrrrrring rrrrring „hach Moni, es ist ein wunderschöner Morgen, die Sonne scheint und du hast einfach was tolles vor dir..kommst du drauf was??? Richtiiiig, Moni, du darfst aufstehen und dich in aller Herrgottsfrühe auf ein Feld stehen und Männern beim laufen zuschauen!
Na, aber gerne doch! Und den Shaggy nehm ich auch mit…der sich dann später sowas von in die virtuellen Hosen macht nach dem Startschuß, dass er 2 Stunden lang nur noch auf Armi will und mich in einer Tour anspringt. Argh. Und Mutti Uta auch. Nein, sie springt mich nicht an. Von uns dreien ist sie die Entspannteste. Und wenn ich schon mal da bin, dann will ich auch Foddos machen. Ja, ich wiederhole nochmal gerne, es war 7:15 heute morgen…da vergisst man schon mal die Speicherkarte…NA KLAAAR!!! Und da das Auto etwa 15 min Gehweg weit weg steht darf ich nun diese nutzlose, blöde Fototasche den halben Tag rumschleppen. Und der Hund springt. Schlamm, frische Hose…argh. Wunderbar!
Aber nach 1h und 35min ist der Spuk vorbei und der Mann glücklich im Ziel. Der Hund hört auf zu springen, Mama Uta spielt noch flott Memory und will Konzertkarten gewinnen und Nobse hat zum Glück wieder gute Laune und ist stolz wie Bolle! Und ich auch! Mein Süßer ist nun ein echter Mann. Mit richtigen „Cojones“!

Und für meinen richtigen Mann gibt es deshalb heute einen Siegerkuchen. Und da ich noch „Boskop“-Äpfel hab gibt es einen

Apfelkuchen mit Karamelkruste

den hab ich wieder aus dem wunderbaren Heft „Lecker-bakery“

Rezept für ein Backblech

  • 1 pck vanillepuddingpulver
  • und 1/2 Liter Milch für den Pudding
  • 250g & 2EL Zucker
  • 250g & 100g Butter
  • 350g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 5 Eier
  • 1 Pck Backpulver
  • 1,5kg Äpfel
  • 1 Becher Crème fraiche
  • 80g brauner Zucker

Puddingpulver nach Packungsanweisung kochen und im Wasserbad unter gfelegentlichem Umrühren abkühlen lassen. Ein tiefes Backblech oder eine Blechform (siehe Fotos) einfetten und mit Mehl ausstäuben. 250g Butter, 250g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Wenn die Masse cremig ist, 350g Mehl einrühren. Auch hier solange rühren bis sich eine cremige Masse bildet. Den Teig in dei Form gießen und glattstreichen.
Den Ofen in der Zwischenzeit vorheizen auf auf E-Herd: 175°C/Umluft 150°C/Gas: siehe Herstellerangaben. Die Äpfel schälen, Gehäuse abschneiden und die Äpfel vierteln. An der gewölbten Seite mit einem Messer längs 1cm tiefe Rillen einschneiden. Die Crème fraiche in das mittlerweile abgekühlte Puddingpulver einrühren und die Puddingcreme auf dem Teigboden in der Form oder auf dem Blech verteilen. Die Äpfel darauf verteilen. Im Ofen ca. 30min backen. 100g Butter mit dem braunen Zucker verkneten und auf dem Kuchen in Flöckchen verteilen. Danach den Kuchen nochmals 30-45min backen. Dazu passt wunderbar Schlagsahne.
Go, Apfelkuchen, Go!!!!

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