Archive of ‘Backen’ category

Reactivation!! der 2te Versuch

Unfassbar, der letzte Eintrag hier ist fast genau ein Jahr her. Und ich weiß noch wie sehr ich mir da vorgenommen hatte wieder regelmäßiger was zu schreiben. Tja, was soll ich sagen, das Leben kam dazwischen. Ein Umzug, eine Schwangerschaft und demnach seit Februar ein zweites Kind sind dazwischen gekommen und ich hab es immer wieder vor mir hergeschoben.
Nun ist es allerdings so, dass ich langsam ohne kreativen Ausgleich langsam ein bisschen eingehe. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe meine Kinder und sie füllen mich sehr aus. Aber mein Hirn braucht langsam wieder etwas mehr als Windeln, Töpfchen, Essen kochen, Wäsche waschen und Co.

Phase 1: Muscle Reactivation! Oder auch: Sport. Ich bin mir sicher, irgendwo zwischen dem ganzen Post-Schwangerschaftsspeck sind noch zwar verkümmerte aber durchaus existente Muskeln vorhanden sind.

Phase 2: Creativity Reactivation! Ich habe am Wochenende seit Monaten das erste Mal wieder gebacken. Es war herrlich. Und ich habe direkt das erste mal etwas ohne Rezept gebacken und es ist richtig gut geworden. Und jetzt nutze ich diese Eigenkreation um hier wieder ein bisschen mehr zu schreiben. Hab mir vorgenommen mir wenigstens einmal die Woche die Zeit zu nehmen einen neuen Beitrag zu schreiben. Und es wird ein neues Blogdesign geben…ich glaub ich bin ein bisschen reifer geworden (haha ha). Das sollte sich hier wiederspiegeln. Mal sehen, wohin das führt.

Erst einmal führt es aber auf jeden Fall zu einem neuen Rezept. (Während ich diese Zeilen schreibe, läuft im Fernsehen eine live Übertragung vom Wacken – großartig!!!)

Tripple Choc Brownies

Richtig feuchte und klebrige Super-Brownies

  • 230g Zartbitterschokolade
  • 50 g weisse Kuvertüre, gehackt
  • 50g Zartbitterschokolade, gehackt
  • 200g Vollmilchkuvertüre
  • 130g Butter
  • 1/4 TL Salz
  • 140g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pck Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier, größe M, zimmerwarm

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Über einem Wasserbad die Zartbitterschokolade mit der Butter zusammen schmelzen und verrühren. Wenn alles geschmolzen ist, dann etwas abkühlen lassen. In einer kleinen Rührschüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen und mit einem Schneebesen verrühren, dann kann man sich meiner Meinung nach das Sieben gleich sparen, was mich immer fürchterlich nervt, weils so lange dauert. In einer großen Rührschüssel die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker verquirlen und die leicht abgekühlte Schokomasse dazugeben und untermischen. Nun die Mehlmischung nach und nach leicht unterheben. Für all diese Schritte benutze ich übrigens kein Handrührgerät sondern einfach einen Schneebesen. Wenn man den Teig zu zehr angeht, dann wird er nachher sehr fest. Zum Schluss die gehackte Zartbitterkuvertüre und eine handvoll gehackte weisse Kuvertüre unterheben.
Eine Browniesform (23x23cm) mit Butter fetten (oder großzügig mit Backpapier auslegen), Teig einfüllen, glattstreichen und ca 30min im Ofen backen. Die Zeiten können bei allen Öfen anders sein. Damit die Brownies nicht zu trocken werden achtet ein bisschen auf die Farbe des Randes, der muss schön dunkelbraun sein. Dann sind sie innen noch schön feucht und saftig.
Nach dem Abkühlen mit Vollmilchkuvertüre bestreichen und mit den restlichen gehakten weissen Schokostückchen verzieren.

Weihnachts-Cupcakes

Weihnachten steht bald vor der Tür und somit ist es auch wieder Zeit für wunderbares Gebäck. Heute gibts ein Rezept was ich letztes Jahr schon zu Heiligabend gemacht hab. Warum muss es immer ein traditioneller Christstollen oder anderer Kuchen sein. Diese Cupcakes sind schnell gemacht, mit weihnachtlichen Gewürzen…und außerdem sehen sie auch noch bezaubernd aus, oder? Kleine Küchlein, die mit Schnee aus Zuckerguss bedeckt und einem essbaren Mistelzweig aus Kirsche und Fondant-Blättern dekoriert sind. Natürlich ist auch jede andere winterliche oder festliche Deko willkommen.

Weihnachts-Cupcakes

  • 125g weiche Butter
  • 100g braunen Zucker
  • 1TL Orangenschale
  • 2 Eier
  • 500g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen)
  • 60g Walnüsse
  • 80ml Orangensaft
  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1TL Lebkuchengewürz oder nur Zimt
  • 250g Puderzucker
  • 5-6EL Zitronensaft
  • 12 Cocktailkirschen
  • grünen Fodant

Ofen auf 170°C vorheizen und ein Muffin-Blech (12 Stück) mit Papierförmchen auslegen – oder kräftig einfetten.
Den grünen Fodant ausrollen und mit einem passenden Ausstecher kleine Blätter ausstechen. Um ihnen ein bisschen Form zu geben, die einzelnen Blätter einfach in eine leere Packung Toffifee legen und trocknen lassen.

Trockenobst und Walnüsse hacken (die Stücke sollten nicht zu groß sein, da sie im Teig sonst nach unten sinken). Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz vermischen und in eine Schüssel sieben.Butter, braunen Zucker und Orangenschale in einer separaten, großen Schüssel mit dem Handmixer (Rührstäbe) schlagen (ca. 4 Minuten). Eier einzeln dazu geben und jedes gut unterrühren.Walnüsse, Trockenobst und Orangensaft unterrühren. Anschließend die trockenen Zutaten unterheben bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Die Küchlein im Ofen ca. 30 Minuten backen und mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob diese durchgebacken sind (ein Stäbchen in die Mitte eines Küchleins stecken, wenn dieses sauber herauskommt, sind sie fertig). Aus dem Ofen nehmen, nach fünf Minuten auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Um die Cupcakes zu dekorieren, den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren bis eine glatte und dicke Glasur entsteht. Die Cupcakes aus den Papierförmchen lösen (man kann sie auch dran lassen, dann kann man die Glasur allerdings nicht an den Rändern herunterlaufen lassen) und jeweils 1-2 Esslöffel Glasur auf die obere, flache Seite geben. Die Glasur etwas an den Seiten herunterlaufen lassen, damit der „Eiszapfen“-Look entsteht.

Die Glasur ca. 10 Minuten antrocknen lassen und anschließend mit jeweils einer Cocktailkirsche und zwei „Mistelzweigblättern“ garnieren. Die Glasur der fertigen Weihnachts-Cupcakes vollständig trocknen lassen und am besten sofort servieren.

Vanille Cupcakes mit Himbeer Mascarpone Frosting

Es ist eine Premiere…das erste Mal backe ich Vanille Cupcakes und bin sehr begeistert. Mehr brauch ich eigentlich gar nicht dazu zu sagen. Schaut es Euch an und backt es nach 😀

Ihr benötigt für 12 Cupcakes:

Und so kommt ihr zum Ziel:

1. Ofen auf 180 °C vorheizen. Cupcakeform vorbereiten und mit Papierförmchen befüllen.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel vermengen und beiseitestellen.

3. In einer anderen mittelgroßen Schüssel die 2 Eier mit einem Handmixer gut durchrühren. Dann kommt der Zucker hinzu, nochmals eine Minuten mixen.

5.Vanilleextrakt hinzugeben, darauf folgt das Pflanzenöl. Alles gut vermengen.

6. Bei niedriger Stufe des Mixers kommt nun die Hälfte des Mehl-Mixes hinzu. Alles kurz vermengen und dann die Hälfte der Milch hinzu. Vorgang wiederholen bis alles gut vermengt ist.

7. Nun den recht flüssigen Teig in die Förmchen geben, ca. 2/3 voll.

8. Nun geht’s in den vorgeheizten Backofen für ca. 12-15 Minuten. Ganz wichtig: Zahnstochertest!

9. Cupcakes auskühlen lassen und dann das Frosting vorbereiten.

 

Zutaten für das Frosting:

  • 250 g Mascarpone
  • 125 g Speisequark
  • 35 g Zucker
  • eine Messerspitze rote Lebensmittelfarbe (Wilton)
  • Zwei Hände voll TK Himbeeren auftauen lassen und durch ein Sieb streichen

Alles zusammen KURZ verrühren auf kleinster Stufe des Mixers. Mascarpone gehört zur Sorte Frischkäse und umso länger man rührt, desto flüssiger wird es.

 

 

Fifa WM

Olé olééééééé….Die FIFA Fußball-WM läuft ja bereits seit geraumer Zeit und bei uns zu Hause wird auch schön fleissig…naja, FAST jedes Spiel geguckt oder zumindest aufgenommen und dann im fast-forward die wichtigsten Spielzsenen nachgeholt. Dieses unglaublich maskulin-sympathische Verhalten kommt selbstverständlich nicht aus meiner Motivation – wobei ich natürlich auch bei den wirklich wichtigen Spielen dabei bin und für sw-r-g mitfieber – sondern von meinem Lieben Typen.
Dennoch habe ich durchaus mitbekommen, dass die Vorrunden-SPiele nun gelaufen sind und ab heute die Achtelfinals ausgetragen werden…juhuuuu, sag ich da mal.

Im Zuge eines lustigen Tipp-Spiels ist uns hier aufgefallen, dass es dieses mal keine Krake-Paul mehr gibt – R.I.P. – die uns zuverlässig orakelt, wer denn nun als glorreicher Sieger aus den jeweiligen Partien hervorkommt. Es formierten sich diverse andere Tierchen, die meinen das Ur-Orakel ablösen zu können. In diesem epischen Wettbewerb um das Orakel der Orakel wollen wir natürlich nciht fehlen und stellen deshalb unser eigenes auf:

Das Cupcake-Orakel *

Wir beginnen mit den heutigen Achtelfinal Spielen und es sollte ersichtlich sein, wer die Gewinner und wer die Verlierer sein werden.
Über konkrete Tippabgaben zu den Spielen würden wir uns sehr freuen.

Brasilien vs. Chile

Brasilien vs. Chile

Brasilien vs. Chile

und

Kolumbien vs Uruguay

Kolumbien vs. Uruguay

Kolumbien vs. Uruguay

*für alle, die das hier zu ernst nehmen: nein, es gibt nicht zu gewinnen, und nein, die Angaben sind ohne Gewähr! 🙂

Herren-Cupcakes

Am Donnerstag war mal wieder Herrentag/Vaddertach. Eigentlich ist das ja immer ganz nett, da der Tag ein Feiertag ist und demnach frei. Bei uns in der Heimat ziehen die Herren mit Bollerwagen und einem Bier- und Schnapsvorrat durch die Lande, von dem man eigentlich meinen müsste, daß er mindestens für das ganze nächste Jahr reicht. Hier in Berlin ist die Bollerwagenkultur eher nicht ganz so ausgeprägt hab ich das Gefühl. Hier schleppt man den Kasten Bier durch die S-Bahn in den nächsten Volkspark und verbringt dort den ganzen Tag. Bei mir daheim haben alle Männer gefühlt das gleiche Ziel: Die kahle Wart. Das ist eine Lichtung oben auf einem bewaldeten Berg. Wenn man(n) am Fuß des Berges ankommt, hat man(n) für gewöhnlich bereits einen Fußmarsch von ca 3h hinter sich und demnach auch schon einen Pegel, der eine intonationsreiche Sprache nicht mehr erlaubt. Dann beginnt der Anstieg, der die meisten tatsächlich an ihre Grenzen bringt, denn auch ein leerer Bollerwagen ist ein Bollerwagen der gezogen werden muss. Allerdings hat der Aufstieg – wenn man ihn denn dann irgendwann erfolgreich absolviert hat – auch einen großen Vorteil: Durch die Anstrengung ist man wieder komplett nüchtern, kann oben eine Bratwurst essen und wieder von neuem anfangen, bis man sich am frühen Abend – erneut mit anständigem Pegel – wieder auf den Heimweg begibt.

Dieses Mal waren wir zwei Pärchen mit kleinem Nachwuchs-Männchen – die Männer hatten keine Lust zu zweit loszuziehen und wir haben zusammen gegrillt. Ich wollte Herren-Cupcakes (Marmor-Cupcakes) machen und sie mit kleinen braunen Schnurrbärten aus Fondant verzieren. Irgendwie ist mir zum Ende hin die Zeit weggelaufen – mein Zeitmanagement ist allgeim nicht das Allerbeste – und ich musste schließlich auf die kleinen Schnurrbärte verzichten und stattdessen Schokoraspeln nehmen…aber sie waren trotzdem lecker…auch der kleinste Mann, fand das seeeeeeeeehr gut.

Herren-Cupcakes
(Marmor-Cupcakes mit Sahne-Topping)

Für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter (weich)
  • 3 Packungen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl (gesiebt)
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Kakao
  • 2 EL Crème fraîche

Für das Topping:

  • 400 ml Sahne
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 1 Packung Sahnesteif
  • Schokoladenstreusel oder Schokocrispies

Den Backofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze oder 150°C Umluft vorheizen. Papierförmchen für die Cupcakes in einer 12er Muffinform verteilen.

Weiche Butter mit dem Zucker und einer Packung Vanillezucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit 100 ml Sahne unter die Butter-Eier-Masse rühren.

Nun die Hälfte vom Teig auf die Papierformen verteilen. Die andere Hälfte mit dem Kakao vermischen. Jetzt den dunklen Teig auf den hellen Teig verteilen. Mit einer Gabel den Teig spiralförmig von oben nach unten ziehen, das es die Marmorform ergibt.

Auf der mittleren Schienen 20 Minuten backen.

Die 400 ml Sahne mit den zwei Vanillezucker-Packungen und der einen Packung Sahnesteif steif schlagen. Das Topping nun z.B. mit einer Rosentülle auf die Cupcakes verteilen und mit Schokostreuseln oder -Crispies garnieren. Man kann auch noch eine Winzigkeit Kakao drüberstreuen.

Kanel-Kirschstreifen

Erwähnte ich schonmal, daß ich die Zeitschrift „Lecker“ einfach toll finde? Egal was man sucht…was man dort findet, ist einfach und einfach „lecker“.

Wie z.B. Kanelgebäck. Kanel heisst auf Schwedisch Zimt und ich hab ein sehr einfaches Kanel-Rezept ausprobiert….OMG, das ist soooo gut.

Der Basisteig (Hefeteig) für jedes Kanel-Gebäck

  • 200ml Milch
  • 1/2 Würfel (21g) frische Hefe
  • 400g Mehl
  • 75g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter

Milch lauwarm erwärmen, Hefe zerbröseln und unter Rühren auflösen. Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und mir den Knethaken des Rührgerätes unterrühren. dabei nach und nach die Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig ganz glatt und geschmeidig ist. Formt er sich zu einer Kugel, dann noch mal ca 3min weiter kneten. Zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort ca 40-60 min gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat… meine Hefeteige brauchen grundsätzlich mindestens das doppelte der angegebenen Zeit… warum auch immer. Den gegangenen Teig dann je nach Rezept weiterverarbeiten.

Kanel-Kirschstreifen
Quelle: Zeitschrift „LECKER-Bakery“

  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Glas Kirschkonfitüre
  • 75g Zucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 50g Butter
  • 150g Puderzucker
  • 2-3EL Zitronensaft
  • Backpapier

Hefeteig wie im Rezept oben zubereiten.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C; Umluft: 175°C; Gas: siehe Herstellerangaben).
Die Hälfte des gegangenen Hefeteigs auf etwas Mehl kurz durchkneten und danach auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck (ca. 25x30cm) ausrollen. Den ausgerollten Teig auf ein Backblech ziehen und mit der Hälfte der Konfitüre bestreichen. Dabei an den Längsstreifen einen ca. 4cm breiten Rand frei lassen. Zucker und Zimt mischen und ca 1EL Zimtzucker auf der Konfitüre verteilen. Teiglängsseiten ca. 4cm nach innen klappen. Butter schmelzen und die Hälfte auf den Teig streichen. Mit ca 1EL Zimtzucker bestreuen und im heißen Ofen ca 15. min backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und die zweite Hälfte genauso verarbeiten.
Den Abgekühlten Kuchen nun mit Guss aus glattgerührtem Puderzucker mit Zitronensaft in Streifen garnieren und trocknen lassen…

Schmeckt besonders gut, wenn er noch ein bisschen warm ist.

Betty wird getestet

Haben die Backwütigen unter Euch schon mal was von der lieben Betty Crocker gehört? Nein? Dann fragt mal in den USA…da solltet ihr vielleicht eher fragen ob sie jemand nicht kennt, denn was die Dr. Oetker Backmischungen hier in Deutschland sind, sind die Produkte von Betty Crocker in den USA. Von Backmischungen für Cookies oder Kuchen wie den „Orange Drizzle“ findet man in dem Sortiment aber auch bereits fertiges Cream-Frosting, Mischungen für Pancakes oder Streusel oder auch Gluten-freie Backmischungen. Nachdem wir ja alle wissen, daß die Dr. Oetker Kuchen alles andere als schlecht sind, wollte ich nun die Yankee-Variante auch mal testen.

In einem Kaisers gefunden und gekauft: Devils-Food-Cake und Chocolate Fudge Icing (Rich and Creamy) – beides auch hier zu finden und zu erwerben: british-american-food.de

Ich muss euch etwas wirklich frustrierend vernichtendes sagen…Das erste mal tat es noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr…das ist leider bisher der beste Schokoladenkuchen den ich gegessen hab. Und der schlägt sogar die Pure Schokoladenkuchen-Versuchung beim McCafé, die meine Liste bisher mit großem Abstand angeführt hat. Und er geht, dadurch dass es nicht viel vorzubereiten gibt, echt flott. Also eine wirklich einmalig gute Alternative, wenn man mal keinen Bock hat 50 verschiedene Zutaten zu besorgen – man gibt lediglich Sonnenblumenöl, Eier und Wasser hinzu.

Allerdings kann man nicht sagen, daß man davon 3 Stücke auf einmal essen kann…das ist schon ne kleine Bombe…aber ne verdammt gute!!!

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Den Wald und Wiesen „Frankfurter Kranz“ kennt sicherlich jeder…meistens gibts den bei der Oma zum Kaffeklatsch. Und wirklich attraktiv ist er auch nicht. Schwere Buttercreme, die nur nach Puderzucker schmeckt, und übersüße Cocktailkirschen, die eh jeder auf dem Teller liegen lässt…das ist mein erster Gedanke.
Deshalb kommt hier eine andere Variante des klassischen Kranzes, die vielleicht optisch daran erinnert, aber ansonsten wirklich mehr her macht.

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Für den Kuchen:

  • 280g Butter, weich
  • 340g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 Eier
  • 400g Mehl
  • 140g Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 6 EL Milch

Für die Buttercreme:

  • 400g Butter, weich
  • 800ml Milch
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 Eigelb
  • Mark einer Vanilleschote
  • 60g Kokosfett
  • 100g Puderzucker
  • 500g Erdbeeren
  • 200g Haselnusskrokant

Ofen auf 175°C vorheizen. Kranz-Form einfetten und mehlen.
Die Zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillemark und Salz schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen, sieben und im wechsel mit der Milch unterrühren. Den Teig in die Form geben und im Ofen ca 40-50min backen. Den Kuchen nach dem Bacen ca. 10 min in der Form abkühlen lassen und danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Das Puddingpulver mit den eigelben und etwas kalter Milch glattrühren. Die restliche MIlch mit dem Zucker, dem Vanillemark und dem Kokosfett aufkochen. Das angerührte Puddingpulver in die kochende Milch einrühren, aufkochen lassen und im kalten Wasserbad im Waschbecken mit Frischhaltefolie abgedeckt erkalten lassen. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, den zimmerwarmen Pudding esslöffelweise zugeben.
Die Erdbeeren waschen und einige zum Dekorieren beiseite stellen.

Den erkalteten Kuchen drei mal waagerecht durchschneiden. Den untersten Boden mit Buttercreme bestreichen und mit Erdbeerstücken belegen. Den zweiten Boden daraufsetzen und wieder mit Creme bestreichen und mit Erdbeeren belegen. Das gleiche mit dem nächsten Boden wiederholen, danach die Spitze draufsetzen. Den zusammengesetzten Kranz komplett mit Creme bestreichen (noch etwas für die Verzierung oben übriglassen) – auch innen – und mit Haselnusskrokant bestreuen…am besten über dem Waschbecken, das gibt je nach Geschicklichkeit eine kleine bis mittelgroße Sauerei auf dem Boden, da die Hälfte des Krokants auf eben diesem landet. Ich war ganz froh noch eine Zusatzpackung gekauft zu haben. 🙂

Die restliche Creme in einen Sritzbeutel mit Sterntülle füllen und dekorativ auf dem Kranz verteilen. Zum Schluß mit den restlichen Erdbeeren dekorieren.

Persönlicher Tip: Den Kuchen auf jeden Fall kühlen, aber etwa 1h vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, die Buttercreme ist sonst knackehart.

Zimtschnecken

Hefegebäck kennen die meisten noch aus der Kindheit von Oma. Vielen scheuen vor einem schönen Hefeteig zurück, da dieser ja auch ein bisschen Zeit zum gehen braucht. Mit etwas Übung und Geduld wird man dann am Ende aber wiiiiirklich belohnt und kann das tolle Gebäck auch noch am nächsten Tag genießen.

Zimtschnecken

  • 50 g Hefe
  • 125 g geschmolzene Butter
  • 500 ml warme Milch
  • 140 g Zucker
  • eine Prise Meersalz
  • 700 g Weizenmehl
  • 75 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 2 Esslöffel Zimt
  • 1 Eigelb

Den Ofen auf 250°C vorheizen.
Hefe in die warme Milch und geschmolzene Butter einrühren. Zucker, Salz und Mehr hinzugeben, zu einem glatten Teig kneten und etwa 20min gehen lassen.
Währenddessen die Zutaten für die Füllung vorbereiten.
Teig in zwei Hälften teilen, etwa 0,5cm flach ausrollen, Füllung verteilen und zu einer Rolle einrollen. Ca. 2,5cm dicke Scheiben aus den Rollen schneiden, flach auf Backpapier verteilen und weitere 30min gehen lassen.
Die einzelnen Schnecken mit dem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Dann 5 – 7 min im Ofen backen.

Frosting in zwei Farben

Der ein oder andere hat evtl. schon mal irgendwo Cupcakes mit einem zweifarbigen Frosting gesehen und sich gefragt wie das geht. Eigentlich ist das wirklich einfach. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten an ein schönes Ziel zu kommen.

1. Die meiner Meinung nach einfachste Möglichkeit ist sich einen Doppelkammer-Spritzbeutel zu kaufen. Die gibt es tatsächlich. Zu erwerben hier:
http://www.amazon.de/doppelspritzbeutel

2. Die Möglichkeit, die ich selbst auf dem unteren Foto benutzt hab: Einen Spritzbeutel im Liegen auf der Arbeitsfläche zur Hälfte (Längshälfte!) mit der ersten Farbe füllen. Danach vorsichtig die zweite Farbe darauf verteilen…ist gar nicht so kompliziert, wie man vllt. denkt. Dann etwas der Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

3. Für die Perfektionisten unter euch gibt es nun noch eine Möglichkeit. Dafür braucht man drei Spritzbeutel. Jeweils in einen Spritzbeutel eine Farbe füllen und beide Spritzbeutel dann wiederum in einen Dritten legen. Dann etwas Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

Das wars…auf auf und dekorieren.

Frosting in zwei Farben

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