Erdbeertorte

Es war mal wieder soweit…der Muttertag stand vor der Tür und diesmal wollte ich etwas besonderes für meine Mutter backen. Etwas, was auffällt und man sich gerne anschaut. Naja, zumindest nachträglich auf dem Foto, denn die Torte war ruck zuck weg.

Die Karl’s Erdbeerläden haben seit zwei Wochen geöffnet und somit war klar, dass es eine Torte mit Erdbeeren geben muss. Erdbeeren, Sahne, Erdbeeren und nochmals Sahne 🙂 Ach…diese Kombination kann doch nur glücklich machen.

Wie sagte mein Vater so schön: Lecker, eine Torte, von dem man auch mal zwei Stücken essen kann.

Biskuitmasse

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 110 g Mehl
  • 1/ Päckchen Backpulver
  • 20 cm ø Springform

Füllung

  • 500 g Erdbeeren (einige für die Verzierung übrig lassen)
  • 350 g Magerquark
  • 200 g Sahne
  • 75 g Zucker
  • 5 Blatt weiße Gelatine
  • rote Lebensmittelfarbe (Wilton)

Dekoration

  • rote Lebensmittelfarbe (Wilton)
  • 300 g Sahne

 

Zubereitung der Biskuitmasse

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Den Boden der Form mit Backpapier auslegen. Die Backform wird nur am Boden mit Backpapier ausgelegt und nicht gefettet, da der Biskuitteig sonst nicht am Formrand hochgehen kann. Der Biskuitteig ist fertig gebacken, wenn er auf leichtem Fingerdruck elastisch nachgibt.

Die Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb hell-cremig schlagen. Dabei Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Mehl und Backpulver mischen. Den Eischnee und etwas von der Mehlmischung zur Eigelbmasse geben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, nach und nach die übrige Mehlmischung darauf sieben und unterheben. Den Teig in die Form füllen und im heißen Ofen (Mitte) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen aus der Form lösen, das Backpapier abziehen und auskühlen lassen.

Zubereitung der Füllung

Erdbeeren waschen und in kleine Stückchen schneiden. Erdbeeren mit Quark und Zucker verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und auflösen. Zunächst etwa 2-3 EL Quarkmasse mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann mit der übrigen Quarkmasse verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Messerspitzenweise Lebensmittelfarbe hinzugeben, bis man die Wunschfarbe erreicht hat.

Tortenboden drei Mal teilen. Am besten verziert und füllt ihr die Torte dort, wo sie später auch stehen soll (z. B. auf der Tortenplatte). Tortenring benutzen! Auf alle drei Teile gleich viel Quarkmasse verteilen, jeden Boden etwas andrücken. Mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, am besten aber über Nacht, damit alles fest wird.

 

Dekoration

Tortenring vorsichtig lösen. Sahne steif schlagen. Eine Hälfte der Sahne in einen anderen Behälter füllen und diese Sahne mit roter Lebensmittelfarbe einfärben.

Am besten einen „Ring“ um die Torte spritzen mit einem Spritzbeutel, somit kann man die Sahne von unten besser hochziehen. Von unten fängt man mit der roten Sahne an zieht sie mit einem Teigschaber hoch. Die weiße Sahne kommt oben auf die Torte rauf, alles so verzieren, dass es einen schönen Übergang ergibt. Verzieren – fertig 🙂

 

Apfel Marzipan Zimt Muffins mit Streuseln

Das sind eigentlich die perfekten Muffins für die Weihnachtszeit…wenn es in der Wohnung dann himmlisch nach Zimt duftet.

Der Frühling ist wieder „abgesprungen“ und das Wochenende war ziemlich frisch, von daher dachte ich mir: Da kann ich doch auch weihnachtliche Muffins backen.

Und hier findet ihr das Rezept dazu…

 

Zutaten für die Muffins (12 Stück)

  • 100 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Eier
  • 200 g Schmand
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 2 kleine Äpfel (z.B. Braeburn)

Für die Streusel

  • 90 g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 120 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Glasur

  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Und so werden sie gezaubert:

  1. Marzipan in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Stückchen schneiden.
  2. Zucker und Butter verrühren. Die Eier, den Schmand und Zimt hinzugeben. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver einsieben.
  3. Marzipan untermengen, dann die Äpfel unter die Teigmasse heben.
  4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Nun die Butter für die Streusel auf niedriger Temperatur schmelzen. Den Teig während dessen in die Förmchen füllen.
  5. Wenn die Butter flüssig, aber nicht mehr zu heiß ist, das Zimt dazugeben und mit den restlichen Streuselzutaten verrühren. Wenn die Streusel zu klumpig (zu nass) sind, dann einfach etwas Mehl hinzugeben.
  6. Die Streusel auf den Muffins verteilen (der Teig geht beim Backen noch etwas in die Höhe).
  7. Die Muffins im Ofen (Mitte) 20-25 Minuten bei einer Temperatur von 180°C backen. Dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.
  8. Zitronensaft und Puderzucker verrühren, die Glasur muss dickflüssig sein. Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Zitronenglasur darüber gießen.

Blueberry-Cream-Cheesecake mit Crunchyboden

Die lecker.de app macht mich verrückt – es gibt so unglaublich viele tolle Rezepte. Ich brauche mehr Geld und mehr Zeit, das ist Fakt!

Aber ich will gar nicht lange drum herum reden…hier habe ich das Rezept für Euch 🙂

Zutaten:

  • 300 g TK-Heidelbeeren
  • Butter für die Form (20 cm ø Springform)
  • 100 g Butter
  • 75 g Mandelkerne (mit Haut)
  • 100 g Butterkekse
  • 5 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Bio-Zitrone
  • 100 g Schlagsahne + 100 g Schlagsahne zum verzieren
  • 2 Packungen Philadelphia Frischkäse (2 x 175 g)
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 110 g Zucker (Original Rezept war 150 g Zucker – mir persönlich zu süß)
  • 1 Päckchen Vanillezucker

So geht’s:

  1. Beeren bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Den Boden einer Springform (20 cm Ø) leicht mit Butter einfetten. Butter im Topf schmelzen. Mandeln grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Kekse grob zerbröseln. Beides mit der flüssigen Butter gut mischen. Die Masse gleichmäßig als Boden in die Form drücken und ca. 30 Minuten kalt stellen.
  2. 5 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Sahne steif schlagen und kalt stellen.
  3. Frischkäse, Joghurt, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und 3 EL Zitronensaft mit den Schneebesen des Rührgeräts kurz glatt rühren. 5 Blatt Gelatine ausdrücken, bei sehr schwacher Hitze (wichtig!) auflösen und vom Herd ziehen. 2 EL Frischkäsecreme einrühren, dann in die übrige Creme rühren. Bis auf zwei Hände voll die Heidelbeeren mit in die Creme geben. Sahne sofort unterheben. Creme auf den Bröselboden streichen und ca. 30 Minuten kalt stellen.
  4. Rest Heidelbeeren mit einem Stabmixer fein pürieren. Püree auf die Frischkäsecreme geben und gleichmäßig verteilen. Torte zugedeckt mind. 4 Stunden kalt stellen. Vor dem servieren ca. 100 g Sahne steif schlagen und die Torte nach Belieben verzieren.

Zitronenkuchen im Glas

Es war mal wieder soweit, meine Schwester hatte Geburtstag. Es läuft bei uns immer so ab, dass wir den anderen fragen, was er sich denn zum Geburtstag wünscht. Dieses Jahr hatte meine Schwester einen „simplen“ Gutscheinwunsch von Amazon, damit sie sich für ihren Kindle neuen Lesestoff besorgen kann. Hab ich natürlich umgehend erledigt und den Gutschein besorgt. Allerdings fand ich, dass das etwas zu langweilig wäre.

Meine Schwester wohnt in München und da ich ihr keinen Kuchen persönlich vorbeibringen konnte, dachte ich mir, dass dann wenigstens der Kuchen persönlich sein sollte. Weckgläser habe ich mir vor kurzem erst bestellt und ich wusste, dass meine Schwester schon lang solch kleine Einmachgläser haben will. Somit hat sie einen Gutschein, vier Einmachgläser und vier leckere Zitronenkuchen, die sie direkt aus dem Glas löffeln kann. Ich hoffe sie haben ihr geschmeckt 🙂

Ich habe mein Lieblingsrezept für den Zitronenkuchen genommen und den Rest des Teiges in andere Formen gefüllt. Der Teig reicht für ein Backblech!

Zutaten

  • 6 Weckgläser à 160 ml
  • 350 g weiche Butter
  • 350 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 6 Eier
  • 3 unbehandelte Zitronen
  • 300 g Puderzucker

Zubereitung

  1. Weckgläser mit etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstreuen
  2. Schale von den drei Zitronen abreiben, zwei Zitronen davon auspressen
  3. Eier und Zucker schaumig rühren
  4. Mehl sieben und mit Vanillezucker, Backpulver, Zitronenschale und Butter nach und nach dazugeben. Alles gut mixen
  5. Den Teig in die Gläser füllen (bisschen mehr als die hälfte)
  6. Den Rand der Gläser nach dem Einfüllen des Teiges sorgfältig sauber machen
  7. In den Backofen schieben und ca. 20 Min. auf der mittleren Schiene backen – Die Zeit kann sehr variieren
  8. Unbedingt zwischendrin mit einem Holzspieß testen ob der Teig schon durch ist
  9. Deckel der Weckgläser + Gummiringe in heißes Wasser legen
  10. Aus dem Zitronensaft und dem Puderzucker nach und nach eine Glasur mischen – bitte sehr sparsam mit dem Zitronensaft umgehen, die Glasur muss schön dickflüssig sein
  11. Dann schnell die Glasur auf dem warmen Kuchen verstreichen und SOFORT mit Gummiring, Deckel und zwei Klammern verschließen

Wenn der Zitronenkuchen für ein Backblech verwendet wird: Solange der Kuchen noch warm ist, mit einer Gabel überall einstechen. Somit wird er schön saftig, denn die Glasur kann so einsickern.

Die tollen Aufkleber habe ich bei JanoschDesigns bei dawanda gefunden:
http://de.dawanda.com/shop/JanoschDesigns

 

Hier noch ein paar Tipps für Kuchen im Glas:

  • Den Kuchen im Glas nach dem Verschließen auf den Kopf drehen. Das unterstützt das dichte Schließen des Glases und hilft dabei, den Kuchen später zu lösen (falls man ihn lösen will und nicht direkt aus dem Glas löffeln will)
  • Geht der Kuchen im Glas zu hoch auf, einfach nach dem Backen bis zum Glasrand abschneiden.
  • Den Rand der Gläser für Kuchen im Glas vor dem Verschließen kontrollieren, er muss absolut sauber sein!
  • Backofen nicht vorheizen, damit der Kuchen im Glas nicht zu schnell aufgeht.

Haltbarkeit 6 Monate, wenn man folgendes beachtet… (ansonsten ca. 3 Wochen ungekühlt bei Zimmertemperatur)

Bei Weck-Gläsern mit Gummi, Glasdeckel und Klammer: die Gläser kommen mit dem Kuchen im Glas wieder in den Backofen: Auf ein Backblech mit ca. 2 cm hohem lauwarmen Wasser werden die Kuchen im Glas bei 100° C 30 Minuten lang sterilisiert. Alternativ kann ein Einkochtopf genutzt werden.

 

Schweinemedaillons in einer Senf Sahne Soße

Heute habe ich leider keinen Text für dich …. ABER ein Rezept 🙂
Und das ist die Hauptsache. Viel Spaß beim nachkochen und guten Hunger.

Einkaufsliste für zwei Personen

  • Schweinefilet (pro Person ca. 180 g)
  • etwas Honig
  • Senf (ich bevorzuge den Dijon Senf)
  • 1x Rama Cremefine zum Kochen (250 ml)
  • Bandnudeln für zwei Personen (in meinem Fall waren es ausnahmsweise Spaghetti)

Zubereitung

  1. Nudelwasser aufsetzen
  2. Das Schweinefilet waschen, trocken tupfen und in kleine Medaillons schneiden. Beide Seiten mit Honig einschmieren und mit Salz & Pfeffer würzen
  3. Salz ins kochende Wasser geben und Bandnudeln kochen
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Medaillons von jeder Seite gut anbraten
  5. Medaillons auf einen Teller legen
  6. Etwas Wasser in die Pfanne geben, Bratensud löst sich
  7. Etwas verrühren, dann Rama Cremefine und ca. 4 TL Senf dazugeben.
  8. Etwas aufkochen lassen, vielleicht noch bisschen Wasser dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken
  9. Medaillons wieder in die Soße legen.
  10. Bandnudeln, Medaillons und Soße auf einem Teller servieren.

Schafskäse im Schinkenmantel auf Blattsalat

VIENNA – VIENNA – VIENNA

Ich war in Wien und wir waren in einem tollen österreichischem Lokal und haben super leckere Wiener Schnitzel verspeist. Als Vorspeise habe ich mir einen leckeren Salat bestellt. Dieser hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn zuhause unbedingt nachmachen musste – natürlich schmeckt er nicht soooo perfekt wie im Restaurant, aber er kommt nah ran 😉 Ich wusste nicht, welchen Schinken sie im Restaurant verwendet haben, deshalb habe ich es einfach mal mit Serranoschinken probiert, der recht salzig schmeckte. Aber ich liebe Salz 🙂

Einkaufsliste:

  • Salatmix
  • kleine rote Zwiebel
  • Eine Packung Schafskäse (Salakis)
  • Eine Packung Serranoschinken (ca. 6 Scheiben)
  • Zutaten für das Dressing (siehe Beschreibung unten)

Ich habe mir für zwei Personen einen Salatbeutel-Mix gekauft, gewaschen, getrocknet und auf die Teller verteilt. Dann habe ich eine kleine rote Zwiebel geschnitten und über den Salat „verstreut“.
Das Dressing habe ich hergestellt aus Balsamico Rosso, Olivenöl, Senf, Honig, Pfeffer & Salz. Eine Packung Schafskäse in kleine Stücke geschnitten und die Stückchen mit Schinken eingewickelt. Kurz von allen Seiten angebraten bis der Schafskäse warm wird.
Schafskäse im Schinkenmantel auf den Salat gelegt, Dressing rüber, fertig. Schon beim schreiben läuft mir wieder das Wasser im Munde zusammen…

Guten Appetit 🙂

 

Weihnachtsmarkt im Frühling…das hat Stil!

Im Dezember einen Weihnachtsmarkt besuchen kann jeder. Auf jeden Fall jeder der da Lust zu hat. Für mich war das lange Zeit immer Standard, wenigstens einmal in der Vorweihnachtszeit einen Markt zu besuchen, eine Lumumba zu trinken und gebrannte Mandeln zu futtern und mir wiedermal eine Zahnfüllung rauszuhauen. Das mit den Zahnfüllungen wurde dann aber auf lange Sicht doch zu teuer und den Rest kann man auch zu Hause machen. Es gibt diverse Rezepte im Netz, wie man die besten und leckersten Mandeln ohne so eine Brennmaschine, und auch zu jeder anderen Jahreszeit, hinkriegt. Hab mir auch mal ein paar Videos bei Youtube angesehen, um sicher zu gehen. Und hier nun mein persönliches Ergebnis…hab mir sagen lassen, dass die echt gut waren.

Gebrannte Mandeln

  • 400g Mandeln
  • 400g Zucker
  • 250ml Wasser
  • 2 Pck Vanillezucker
  • ca 1TL Zimt – ganz nach Geschmack auch mehr oder weniger

Das Wasser in eine beschichtete Pfanne geben. Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Bei voller Hitze langsam aufkochen lassen und wenn der Zucker sich durch das köcheln aufgelöst hat, auch die Mandeln hinzugeben. Nun den Herd auf kleine Flamme stellen, ständig rühren (!!!) bis das Wasser fast komplett verdampft ist und nur noch dickflüssiger Zucker blubbert.

Nun kann auch der Zimt hinzugegeben werden. Je dickflüssiger die ganze Masse wird, desto wichtiger ist es die ganze Zeit gut umzurühren, der Zucker soll sich ja komplett um die Mandeln legen. Wenn das Wasser ganz weg ist, sehen die Mandeln, bzw der Zucker sehr hell und bröckelig aus. Wenn man nun gut beobachtet, dann kann man am Pfannenboden erkennen, dass der Zucker langsam anfängt zu karamelisieren. Unbedingt permanent weiter rühren, damit wirklich jede Mandel karamelisiert ist.

Auf einem Backblech einen Bogen Backpapier auslegen und die karamelisierten Mandeln darauf zum auskühlen ausbreiten. Ein bisschen alles auseinander Pflücken, sonst bilden sich große Mandelklumpen. Wenn die Mandeln ausgekühlt sind in kleine Tüten füllen und luftdicht verschließen. Fertig.

Raspberry White Chocolate Cookies

Eigentlich wollte ich schonmal Cookies backen, aber das ging mächtig in die Hose. Es sollten tripple chocolate cookies werden. Nur leider ist mir die Kuvertüre beim schmelzen angebrannt und somit haben die Cookies total verbrannt geschmeckt und zudem waren sie viel zu hart. Naja, egal. Nächster Versuch mit einem anderen Cookiesrezept!

Diese Cookies sind klasse, sie sind nicht zu süß, fruchtig durch die Himbeeren und sehr schmackhaft. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und beschreibe nun was ihr benötigt und wie ihr sie nachbacken könnt.

Zutaten für ca. 20 Cookies:

  • 125 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 100 g Himbeeren
  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die Schokolade in kleine Stücke hacken.
  3. Butter in einer Schüssel mit den Schneebesen des Handrührgeräts etwas anschlagen. Zucker und Vanillezucker hinzugeben und und cremig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch zum Teig geben und unterrühren.
  4. Gehackte Schokolade und Himbeeren vorsichtig unterheben. Zu kleinen Bällen formen und mit genügend Abstand auf die Backbleche setzen. Nacheinander im heißen Ofen 15 Minuten backen.

Ganz wichtig: Die Cookies sind nach 15 Minuten noch recht matschig, aber da ich vor einer Woche den Fehler gemacht habe und die Cookies zu lange im Ofen hatte, habe ich sie diesmal rechtzeitig rausgenommen, obwohl sie noch sehr „unfertig“ aussahen. Die Cookies härten mit der Zeit nämlich noch aus. Also rausnehmen, auf ein Gitter legen und „trocknen“ lassen.
Lasst es euch schmecken!

 

Beeren-Joghurt-Torte

Wenn ich eins liebe, dann sind es Torten. Torten mit Früchten und Sahnefüllung. Ich könnte mich darin welzen, wer weiß, vielleicht mache ich das irgendwann mal 😉

Ich habe im Februar die Zeitschrift LECKER abonniert und bin total fasziniert davon. Super tolle Gerichte zum nachkochen und ganz zum Schluss gab es im April-Heft noch ein paar kleine Backrezepte und da sah ich sie: Heidelbeer-Joghurt-Torte! Wow, dachte ich mir. Supergeil, DIE muss ich nachbacken. Allerdings habe ich sie etwas abgewandelt, da ich einen Beerenmix gekauft habe und nicht nur Heidelbeeren verwendet habe. Zudem ist das Rezept eigentlich für eine Springform mit einem Durchmesser von 20 cm gedacht, ich hab das aber irgendwie überlesen und habe eine Standardspringform von 24 cm Durchmesser genommen.

Und wie ihr zu diesem wunderbaren, sehr schmackhaften Ergebnis kommt, verrate ich Euch hier:

Zutaten für ca. 12 Stücke

  • 250 g TK Beerenmix
  • Butter oder Öl für die Springform
  • 75 g Butter
  • 100 g Vollkornbutterkekse
  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • Saft von 1 Limette
  • 250 g + 150 g Konditorsahne (Sahnedeko hält länger, wenn der Fettgehalt der Sahne höher ist)
  • Mandelblättchen nach Bedarf
  1. Beeren auftauen lassen. Eine Springform (in meinem Fall 24 cm) am Boden leicht einstreichen. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Kuchenrolle darüber rollen, bis die Kekse fein zerbröselt sind. Brösel und geschmolzene Butter gut verkneten, in die Form geben und zu einem festen Boden andrücken. Ab in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten.
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Beeren, Mascarpone und Zucker mit einem Esslöffel gut verrühren. Joghurt und Limettensaft unterrühren. 250 g Sahne steif schlagen. Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei sehr schwacher Hitze unter Rühren auflösen. Ca 2 EL von der Beerencreme unter die Gelatine rühren. Dann alles unter die übrige Creme rühren. Geschlagene Sahne unterheben und die Creme auf den Boden geben und glatt streichen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  3. 150 g Sahne steif schlagen. Die Torte aus der Form lösen und mit der Sahne einstreichen. Verzieren wie man Lust hat 🙂

Have fun und an guadn!

 

Möhren Bits für den Hund

Bevor ich hier meinen ersten Post veröffentliche, sollte ich mich wahrscheinlich erstmal vorstellen….
Hi! Ich bin Chrissi, 25 Jahre jung und ebenso back- und hundeverrückt wie die liebe Moni – ja, ich bin DIE Chrissi, die die wunderschöne KitchenAid von Moni designed bekommen hat. Ein toller Gegenstand, den man einfach in der Küche haben muss.

Ich habe mir an einem Sonntagnachmittag mal gedacht, dass ich mal etwas anderes backe als Backwaren für den Menschen. Somit habe ich mich dafür entschieden etwas für den Hund zu backen und meine Boxerhündin Arktis liiiiiebt sie. Ein super Einstieg in die Hundekeksbäckerei: Schnell gemachte Möhren Bits!

Und so geht’s:

Ihr benötigt für 1 Backblech folgende Zutaten

  • 2 kleine Möhren (ca. 100 g)
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50 ml Wasser
  • Weizenmehl für die Arbeitsfläche
  1.  Backofen auf 180 ° vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen. Die Möhren schälen und grob raspeln.
  2. In einer großen Schüssel vermischt ihr Weizenmehl und Haferflocken. Möhrenraspel, Olivenöl und das Ei zugeben und alles ca. 2 Minuten mit einem Knethaken mischen. 50 ml Wasser dazugeben und weitere 4 Minuten rühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, bis er nicht mehr klebt. Den Teig etwa 4 mm dick ausrollen, auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech heben und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit einem scharfen Messer (ich habe einen Pizzaschneider genommen) in etwa 2 cm große Quadrate schneiden.
  4. Das Blech in den Ofen (Mitte) schieben und 30 – 35 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Kekse mit dem Backpapier zusammen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach ca. 15 Minuten das Backpapier entfernen und die Kekse auf dem Gitter vollständig austrocknen lassen. Das kann noch einige Stunden dauern, bis die Kekse richtig hart sind.

Und nun guten Appetit…äh ich meine wuff wuff!

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