Vanille Cupcakes mit Himbeer Mascarpone Frosting

Es ist eine Premiere…das erste Mal backe ich Vanille Cupcakes und bin sehr begeistert. Mehr brauch ich eigentlich gar nicht dazu zu sagen. Schaut es Euch an und backt es nach 😀

Ihr benötigt für 12 Cupcakes:

Und so kommt ihr zum Ziel:

1. Ofen auf 180 °C vorheizen. Cupcakeform vorbereiten und mit Papierförmchen befüllen.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel vermengen und beiseitestellen.

3. In einer anderen mittelgroßen Schüssel die 2 Eier mit einem Handmixer gut durchrühren. Dann kommt der Zucker hinzu, nochmals eine Minuten mixen.

5.Vanilleextrakt hinzugeben, darauf folgt das Pflanzenöl. Alles gut vermengen.

6. Bei niedriger Stufe des Mixers kommt nun die Hälfte des Mehl-Mixes hinzu. Alles kurz vermengen und dann die Hälfte der Milch hinzu. Vorgang wiederholen bis alles gut vermengt ist.

7. Nun den recht flüssigen Teig in die Förmchen geben, ca. 2/3 voll.

8. Nun geht’s in den vorgeheizten Backofen für ca. 12-15 Minuten. Ganz wichtig: Zahnstochertest!

9. Cupcakes auskühlen lassen und dann das Frosting vorbereiten.

 

Zutaten für das Frosting:

  • 250 g Mascarpone
  • 125 g Speisequark
  • 35 g Zucker
  • eine Messerspitze rote Lebensmittelfarbe (Wilton)
  • Zwei Hände voll TK Himbeeren auftauen lassen und durch ein Sieb streichen

Alles zusammen KURZ verrühren auf kleinster Stufe des Mixers. Mascarpone gehört zur Sorte Frischkäse und umso länger man rührt, desto flüssiger wird es.

 

 

Fifa WM

Olé olééééééé….Die FIFA Fußball-WM läuft ja bereits seit geraumer Zeit und bei uns zu Hause wird auch schön fleissig…naja, FAST jedes Spiel geguckt oder zumindest aufgenommen und dann im fast-forward die wichtigsten Spielzsenen nachgeholt. Dieses unglaublich maskulin-sympathische Verhalten kommt selbstverständlich nicht aus meiner Motivation – wobei ich natürlich auch bei den wirklich wichtigen Spielen dabei bin und für sw-r-g mitfieber – sondern von meinem Lieben Typen.
Dennoch habe ich durchaus mitbekommen, dass die Vorrunden-SPiele nun gelaufen sind und ab heute die Achtelfinals ausgetragen werden…juhuuuu, sag ich da mal.

Im Zuge eines lustigen Tipp-Spiels ist uns hier aufgefallen, dass es dieses mal keine Krake-Paul mehr gibt – R.I.P. – die uns zuverlässig orakelt, wer denn nun als glorreicher Sieger aus den jeweiligen Partien hervorkommt. Es formierten sich diverse andere Tierchen, die meinen das Ur-Orakel ablösen zu können. In diesem epischen Wettbewerb um das Orakel der Orakel wollen wir natürlich nciht fehlen und stellen deshalb unser eigenes auf:

Das Cupcake-Orakel *

Wir beginnen mit den heutigen Achtelfinal Spielen und es sollte ersichtlich sein, wer die Gewinner und wer die Verlierer sein werden.
Über konkrete Tippabgaben zu den Spielen würden wir uns sehr freuen.

Brasilien vs. Chile

Brasilien vs. Chile

Brasilien vs. Chile

und

Kolumbien vs Uruguay

Kolumbien vs. Uruguay

Kolumbien vs. Uruguay

*für alle, die das hier zu ernst nehmen: nein, es gibt nicht zu gewinnen, und nein, die Angaben sind ohne Gewähr! 🙂

Herren-Cupcakes

Am Donnerstag war mal wieder Herrentag/Vaddertach. Eigentlich ist das ja immer ganz nett, da der Tag ein Feiertag ist und demnach frei. Bei uns in der Heimat ziehen die Herren mit Bollerwagen und einem Bier- und Schnapsvorrat durch die Lande, von dem man eigentlich meinen müsste, daß er mindestens für das ganze nächste Jahr reicht. Hier in Berlin ist die Bollerwagenkultur eher nicht ganz so ausgeprägt hab ich das Gefühl. Hier schleppt man den Kasten Bier durch die S-Bahn in den nächsten Volkspark und verbringt dort den ganzen Tag. Bei mir daheim haben alle Männer gefühlt das gleiche Ziel: Die kahle Wart. Das ist eine Lichtung oben auf einem bewaldeten Berg. Wenn man(n) am Fuß des Berges ankommt, hat man(n) für gewöhnlich bereits einen Fußmarsch von ca 3h hinter sich und demnach auch schon einen Pegel, der eine intonationsreiche Sprache nicht mehr erlaubt. Dann beginnt der Anstieg, der die meisten tatsächlich an ihre Grenzen bringt, denn auch ein leerer Bollerwagen ist ein Bollerwagen der gezogen werden muss. Allerdings hat der Aufstieg – wenn man ihn denn dann irgendwann erfolgreich absolviert hat – auch einen großen Vorteil: Durch die Anstrengung ist man wieder komplett nüchtern, kann oben eine Bratwurst essen und wieder von neuem anfangen, bis man sich am frühen Abend – erneut mit anständigem Pegel – wieder auf den Heimweg begibt.

Dieses Mal waren wir zwei Pärchen mit kleinem Nachwuchs-Männchen – die Männer hatten keine Lust zu zweit loszuziehen und wir haben zusammen gegrillt. Ich wollte Herren-Cupcakes (Marmor-Cupcakes) machen und sie mit kleinen braunen Schnurrbärten aus Fondant verzieren. Irgendwie ist mir zum Ende hin die Zeit weggelaufen – mein Zeitmanagement ist allgeim nicht das Allerbeste – und ich musste schließlich auf die kleinen Schnurrbärte verzichten und stattdessen Schokoraspeln nehmen…aber sie waren trotzdem lecker…auch der kleinste Mann, fand das seeeeeeeeehr gut.

Herren-Cupcakes
(Marmor-Cupcakes mit Sahne-Topping)

Für den Teig:

  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter (weich)
  • 3 Packungen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl (gesiebt)
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Kakao
  • 2 EL Crème fraîche

Für das Topping:

  • 400 ml Sahne
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 1 Packung Sahnesteif
  • Schokoladenstreusel oder Schokocrispies

Den Backofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze oder 150°C Umluft vorheizen. Papierförmchen für die Cupcakes in einer 12er Muffinform verteilen.

Weiche Butter mit dem Zucker und einer Packung Vanillezucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit 100 ml Sahne unter die Butter-Eier-Masse rühren.

Nun die Hälfte vom Teig auf die Papierformen verteilen. Die andere Hälfte mit dem Kakao vermischen. Jetzt den dunklen Teig auf den hellen Teig verteilen. Mit einer Gabel den Teig spiralförmig von oben nach unten ziehen, das es die Marmorform ergibt.

Auf der mittleren Schienen 20 Minuten backen.

Die 400 ml Sahne mit den zwei Vanillezucker-Packungen und der einen Packung Sahnesteif steif schlagen. Das Topping nun z.B. mit einer Rosentülle auf die Cupcakes verteilen und mit Schokostreuseln oder -Crispies garnieren. Man kann auch noch eine Winzigkeit Kakao drüberstreuen.

Kanel-Kirschstreifen

Erwähnte ich schonmal, daß ich die Zeitschrift „Lecker“ einfach toll finde? Egal was man sucht…was man dort findet, ist einfach und einfach „lecker“.

Wie z.B. Kanelgebäck. Kanel heisst auf Schwedisch Zimt und ich hab ein sehr einfaches Kanel-Rezept ausprobiert….OMG, das ist soooo gut.

Der Basisteig (Hefeteig) für jedes Kanel-Gebäck

  • 200ml Milch
  • 1/2 Würfel (21g) frische Hefe
  • 400g Mehl
  • 75g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter

Milch lauwarm erwärmen, Hefe zerbröseln und unter Rühren auflösen. Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und mir den Knethaken des Rührgerätes unterrühren. dabei nach und nach die Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig ganz glatt und geschmeidig ist. Formt er sich zu einer Kugel, dann noch mal ca 3min weiter kneten. Zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort ca 40-60 min gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat… meine Hefeteige brauchen grundsätzlich mindestens das doppelte der angegebenen Zeit… warum auch immer. Den gegangenen Teig dann je nach Rezept weiterverarbeiten.

Kanel-Kirschstreifen
Quelle: Zeitschrift „LECKER-Bakery“

  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Glas Kirschkonfitüre
  • 75g Zucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 50g Butter
  • 150g Puderzucker
  • 2-3EL Zitronensaft
  • Backpapier

Hefeteig wie im Rezept oben zubereiten.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C; Umluft: 175°C; Gas: siehe Herstellerangaben).
Die Hälfte des gegangenen Hefeteigs auf etwas Mehl kurz durchkneten und danach auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck (ca. 25x30cm) ausrollen. Den ausgerollten Teig auf ein Backblech ziehen und mit der Hälfte der Konfitüre bestreichen. Dabei an den Längsstreifen einen ca. 4cm breiten Rand frei lassen. Zucker und Zimt mischen und ca 1EL Zimtzucker auf der Konfitüre verteilen. Teiglängsseiten ca. 4cm nach innen klappen. Butter schmelzen und die Hälfte auf den Teig streichen. Mit ca 1EL Zimtzucker bestreuen und im heißen Ofen ca 15. min backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und die zweite Hälfte genauso verarbeiten.
Den Abgekühlten Kuchen nun mit Guss aus glattgerührtem Puderzucker mit Zitronensaft in Streifen garnieren und trocknen lassen…

Schmeckt besonders gut, wenn er noch ein bisschen warm ist.

Betty wird getestet

Haben die Backwütigen unter Euch schon mal was von der lieben Betty Crocker gehört? Nein? Dann fragt mal in den USA…da solltet ihr vielleicht eher fragen ob sie jemand nicht kennt, denn was die Dr. Oetker Backmischungen hier in Deutschland sind, sind die Produkte von Betty Crocker in den USA. Von Backmischungen für Cookies oder Kuchen wie den „Orange Drizzle“ findet man in dem Sortiment aber auch bereits fertiges Cream-Frosting, Mischungen für Pancakes oder Streusel oder auch Gluten-freie Backmischungen. Nachdem wir ja alle wissen, daß die Dr. Oetker Kuchen alles andere als schlecht sind, wollte ich nun die Yankee-Variante auch mal testen.

In einem Kaisers gefunden und gekauft: Devils-Food-Cake und Chocolate Fudge Icing (Rich and Creamy) – beides auch hier zu finden und zu erwerben: british-american-food.de

Ich muss euch etwas wirklich frustrierend vernichtendes sagen…Das erste mal tat es noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr…das ist leider bisher der beste Schokoladenkuchen den ich gegessen hab. Und der schlägt sogar die Pure Schokoladenkuchen-Versuchung beim McCafé, die meine Liste bisher mit großem Abstand angeführt hat. Und er geht, dadurch dass es nicht viel vorzubereiten gibt, echt flott. Also eine wirklich einmalig gute Alternative, wenn man mal keinen Bock hat 50 verschiedene Zutaten zu besorgen – man gibt lediglich Sonnenblumenöl, Eier und Wasser hinzu.

Allerdings kann man nicht sagen, daß man davon 3 Stücke auf einmal essen kann…das ist schon ne kleine Bombe…aber ne verdammt gute!!!

Häschen, Eier und der übliche Kram

Zu Ostern haben wir bei uns in unsere kleine 63qm Wohnung 6 Personen eingeladen…Zum einen haben wir gar nicht genug Stühle (nur 3 vorhandene Stühle und ein Bürodrehstuhl), zum anderen auch eigentlich gar nicht den Platz um mit mehr als 4 Personen ohne großen Aufwand zu essen. Da wir aber bereits zu Thanksgiving schon genau über das gleiche Problem nachgedacht haben und eine sehr schöne Lösung gefunden hatten, damals mit 8 Personen und drei Kindern gemütlich und unbeengt zu essen, brauchten wir uns diesmal keinen großartigen Stress zu machen.
Da wurde einfach Sofa nummer eins an eine andere Wand geschoben und Sofa nummer zwei wechselte mit dem Esstisch in der Küche den Platz. Der Esstisch wurde auf seine komplette Länge von 1,80 ausgezogen und wir mopsten von unseren lieben Nachbarn 4 Stühle (4 Stühle + 3 Stühle + 1 Drehstuhl = 8 Sitzplätze…PASST!)

Ich habe das gute weiße Leinen – genaugenommen war es die gute Festtagsbaumwolle – rausgeholt, die leider vom Thanksgivingessen noch einen nicht zu entfernenden Rotweinfleck aufwies…egal, gibt nur die eine. 8 Teller, 8 Messer, 8 Gabeln, 8 Dessertlöffel, 8 Kelche, Blümchen, Weckgläser mit grünen Teelichtern, Servietten mit passendem Print, Kuchen im Glas für jeden (hier gehts zum Rezept , Federn, blaue Wachteleier und Häschen überall verteilt, Essen gekocht (Schinkenbraten mit Balsamicokartoffeln, Rahm-Möhrchen und Spargel mit Sauce Hollandaise)…et Voilá, fertisch ist das Osteressööööön.

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Den Wald und Wiesen „Frankfurter Kranz“ kennt sicherlich jeder…meistens gibts den bei der Oma zum Kaffeklatsch. Und wirklich attraktiv ist er auch nicht. Schwere Buttercreme, die nur nach Puderzucker schmeckt, und übersüße Cocktailkirschen, die eh jeder auf dem Teller liegen lässt…das ist mein erster Gedanke.
Deshalb kommt hier eine andere Variante des klassischen Kranzes, die vielleicht optisch daran erinnert, aber ansonsten wirklich mehr her macht.

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Für den Kuchen:

  • 280g Butter, weich
  • 340g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 Eier
  • 400g Mehl
  • 140g Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 6 EL Milch

Für die Buttercreme:

  • 400g Butter, weich
  • 800ml Milch
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 Eigelb
  • Mark einer Vanilleschote
  • 60g Kokosfett
  • 100g Puderzucker
  • 500g Erdbeeren
  • 200g Haselnusskrokant

Ofen auf 175°C vorheizen. Kranz-Form einfetten und mehlen.
Die Zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillemark und Salz schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen, sieben und im wechsel mit der Milch unterrühren. Den Teig in die Form geben und im Ofen ca 40-50min backen. Den Kuchen nach dem Bacen ca. 10 min in der Form abkühlen lassen und danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Das Puddingpulver mit den eigelben und etwas kalter Milch glattrühren. Die restliche MIlch mit dem Zucker, dem Vanillemark und dem Kokosfett aufkochen. Das angerührte Puddingpulver in die kochende Milch einrühren, aufkochen lassen und im kalten Wasserbad im Waschbecken mit Frischhaltefolie abgedeckt erkalten lassen. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, den zimmerwarmen Pudding esslöffelweise zugeben.
Die Erdbeeren waschen und einige zum Dekorieren beiseite stellen.

Den erkalteten Kuchen drei mal waagerecht durchschneiden. Den untersten Boden mit Buttercreme bestreichen und mit Erdbeerstücken belegen. Den zweiten Boden daraufsetzen und wieder mit Creme bestreichen und mit Erdbeeren belegen. Das gleiche mit dem nächsten Boden wiederholen, danach die Spitze draufsetzen. Den zusammengesetzten Kranz komplett mit Creme bestreichen (noch etwas für die Verzierung oben übriglassen) – auch innen – und mit Haselnusskrokant bestreuen…am besten über dem Waschbecken, das gibt je nach Geschicklichkeit eine kleine bis mittelgroße Sauerei auf dem Boden, da die Hälfte des Krokants auf eben diesem landet. Ich war ganz froh noch eine Zusatzpackung gekauft zu haben. 🙂

Die restliche Creme in einen Sritzbeutel mit Sterntülle füllen und dekorativ auf dem Kranz verteilen. Zum Schluß mit den restlichen Erdbeeren dekorieren.

Persönlicher Tip: Den Kuchen auf jeden Fall kühlen, aber etwa 1h vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, die Buttercreme ist sonst knackehart.

Zimtschnecken

Hefegebäck kennen die meisten noch aus der Kindheit von Oma. Vielen scheuen vor einem schönen Hefeteig zurück, da dieser ja auch ein bisschen Zeit zum gehen braucht. Mit etwas Übung und Geduld wird man dann am Ende aber wiiiiirklich belohnt und kann das tolle Gebäck auch noch am nächsten Tag genießen.

Zimtschnecken

  • 50 g Hefe
  • 125 g geschmolzene Butter
  • 500 ml warme Milch
  • 140 g Zucker
  • eine Prise Meersalz
  • 700 g Weizenmehl
  • 75 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 2 Esslöffel Zimt
  • 1 Eigelb

Den Ofen auf 250°C vorheizen.
Hefe in die warme Milch und geschmolzene Butter einrühren. Zucker, Salz und Mehr hinzugeben, zu einem glatten Teig kneten und etwa 20min gehen lassen.
Währenddessen die Zutaten für die Füllung vorbereiten.
Teig in zwei Hälften teilen, etwa 0,5cm flach ausrollen, Füllung verteilen und zu einer Rolle einrollen. Ca. 2,5cm dicke Scheiben aus den Rollen schneiden, flach auf Backpapier verteilen und weitere 30min gehen lassen.
Die einzelnen Schnecken mit dem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Dann 5 – 7 min im Ofen backen.

Frosting in zwei Farben

Der ein oder andere hat evtl. schon mal irgendwo Cupcakes mit einem zweifarbigen Frosting gesehen und sich gefragt wie das geht. Eigentlich ist das wirklich einfach. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten an ein schönes Ziel zu kommen.

1. Die meiner Meinung nach einfachste Möglichkeit ist sich einen Doppelkammer-Spritzbeutel zu kaufen. Die gibt es tatsächlich. Zu erwerben hier:
http://www.amazon.de/doppelspritzbeutel

2. Die Möglichkeit, die ich selbst auf dem unteren Foto benutzt hab: Einen Spritzbeutel im Liegen auf der Arbeitsfläche zur Hälfte (Längshälfte!) mit der ersten Farbe füllen. Danach vorsichtig die zweite Farbe darauf verteilen…ist gar nicht so kompliziert, wie man vllt. denkt. Dann etwas der Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

3. Für die Perfektionisten unter euch gibt es nun noch eine Möglichkeit. Dafür braucht man drei Spritzbeutel. Jeweils in einen Spritzbeutel eine Farbe füllen und beide Spritzbeutel dann wiederum in einen Dritten legen. Dann etwas Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

Das wars…auf auf und dekorieren.

Frosting in zwei Farben

Orangen-Mini-Guglhupf

Meine Schwiegermutti in Spe macht es sich zu verschiedenen Beschenkungs-Anlässen immer ganz leicht, sie folgt diesem Blog und macht mir dann immer seeeehr schöne, und praktische Geschenke, und sie trifft immer ins Schwarze:

– Moni wünscht sich eine Eismaschine…Geburtstag: check.
– Moni backt gerne…Weihnachten: Mitgliedschaft im Dr. Oetker Back-Club.

Dieses mal habe ich ein GU-Set für Mini-Guglhupf bekommen. JUHUUUU…hab mich voll gefreut, da ich schon seit Ewigkeiten drumherum schlawenzel. Jetzt isses da…also wirds benutzt.

Diesmal habe ich ein Rezept aus dem Set ausprobiert und war völligst begeistert…gerne nachbacken.

Übrigens…auch mal etwas Wissenswertes nebenben: Die Paranuss wächst wild in Regenwald in Südamerika. Von den Nüssen sollte man wegen des in den Schalen enthaltenen Anflatoxins nicht zu viele auf einmal essen – also ein kg wäre jetzt in zwingend ratsam – aber kleine Mengen, wie in Studentenfutter, Nussmischungen zum knabbern oder eben hier in den tollen Mini-Guglhupf(s) – hahaaaaaa lustiges Plural-witzeln…I love it – sind völlig unbedenklich. Die Nüsse können im gekauften Zustand mit den dünnen Häutchen verwendet werden und müssen nicht noch geschält werden.

Orangen-Mini-Guglhupf

Rezept für 6 Mini-Gugl-Förmchen

  • 40g Paranüsse
  • 1 Bio Orange
  • 50g Zartbitterkuvertüre
  • 50g Butter
  • 55g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 60g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • butter und Mehl für die Förmchen
  • 100g weiße Kuvertüre (ich nehm aber gerne mehr)
  • Zucker zum Wälzen

Backofen auf 200°C vorheizen. Förmchen einfetten und einmehlen – glaubt mir wenn ich sage, daß das UNBEDINGT NÖTIG IST. Ich habs einmal aus purer Faulheit nicht gemacht und hatte direkt die Quittung, da die Gugl nicht sofort, und schon gar nicht sauber raus gingen. Also macht euch lieber die kleine Mühe.
So weiter im Text…:)
Paranüsse hacken. Orange heiß abwaschen, abtrocknen und etwa 1 1/2 TL Schale fein abreiben. Die übrige Schale mit einem Zestenreißer abziehen. Wer keinen Zestenreißer hat, der kann die Orange auch vorsichtig über feine Reibe ziehen.

Tip für Zesten: Die abgezogenen Zesten kurz in kochendem Wasser blanchieren. Dadurch werden sie weich und verlieren ein bisschen was von dieser Zitrus-Schalen-Bitterkeit. Zesten aus dem Wasser holen, abtrocknen und wer mag kann sie danach noch in Zucker wälzen.

Den Saft der Orange auspressen (ca. 60ml). Die dunkle Kuvertüre fein hacken. Den Orangensaft erhitzen und auf die gehackte Kuvertüre gießen und diese unter rühren schmelzen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Butter zerlassen und mit Zucker, Orangenschale, 1 Prise Salz und der Schoko-Masse schaumig rühren. Danach das Ei unterrühren.Mehl mit Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und unterrühren. (wer zu faul ist zum sieben, so wie ich, kann das Mehl vor der Zugabe mit einem Schneebesen ordentlich durchrühren. Dadurch werden alle großen Klumpen entfernt und der Effekt ist der gleiche, finde ich). Als letztes die gehackten Nüsse unterheben.

Den Teig in die Förmchen füllen und im Backofen auf mittlerer Schiene ca 15-20min backen.

Gugl 5min in den Förmchen kühlen lassen, dann auslösen und auf dem Gitter komplett auskühlen lassen. Nun die weiße Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Vorsichtig über die Gugl laufen lassen und mit den Orangenzesten verzieren.

Mini Guglhupf

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