Ich Öko, du Öko, wir Öko! I like!

Seit einigen Monaten, um genau zu sein seit der Fastenzeit vor Ostern diesen Jahres, machen wir uns hier in meiner kleinen Familie etwas aktiver Gedanken darüber ob und wie wir unsere alltäglichen Handgriffe, Gewohnheiten, Lebensmittel oder Produkte ein bisschen zeitgemäßer und bewusster verwenden können. Seit vielen Jahren beziehen wir bereits den Naturstromtarif unseres Energieanbieters und unterstützen so mit einem kleinen Beitrag den Ausbau und die reine Verwendung von regenerativen Energiequellen. Aber damit fängt es eigentlich erst an, auch ohne großen Aufwand oder riesige Umstellungen, die ja die meisten Leute scheuen – Veränderung bedeutet ja bekanntlich immer meeeeega viel Aufwand. Kaum einer kommt ja drauf, dass es vielleicht auch Spaß macht, seine Weste ein bisschen weißer zu machen. Mit jeder kleinen Kleinigkeit, die ich nicht nur einmal, sondern regelmäßig im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bei uns verändere, bin ich stolz und glaube ganz fest, dass ich auch damit ein kleines Vorbild sein kann für andere, die dafür offen sein wollen. Und ich bin sicherlich kein fanatischer Öko, der sein Waschbecken- und Waschmaschinenabwasser in Eimern auffängt, um es für die Klospülung zu benutzen…bitte nicht. Ich rede eher von Dingen, die ganz einfach sind.
Einige Anwendungsbeispiele:
– Seit einigen Monaten verzichten wir bei uns komplett auf die Papier-Küchenrollen. Meiner Meinung nach verursachen wir damit wirklich nur unnötigen Müll, da ich alles auch mit einem auswaschbaren und wiederverwendbaren Lappen (Microfaser) auf oder abwischen kann. Einmal die Woche schmeisse ich ihn in die Waschmaschine und er ist quasi wieder hygienisch sauber und fast wie neu.
– Recycling-Müllbeutel und Kompostierbare Kotbeutel für die Gassirunden mit dem Hund.
– Da ich einfach nicht akzeptieren möchte, dass Tiere für mein Wohlergehen leiden müssen, benutzen wir – wenn bezahlbar oder überhaupt vorhanden – vegane Pflegeprodukte. Wo wir bereits dauerhaft umgestellt haben, sind Shampoo/Conditioner und Duschbad – auch für die Kleine Maus. Da gibts ganz tolle Produkte von Jean & Len (auch für Kinder) oder alverde. Zusätzlich zum Tierversuchsaspekt sind da auch weniger chemische Inhaltsstoffe drin, die ja auch gar nicht nötig sind, um sauber zu werden, zu pflegen und gut zu riechen.
– Da wir die Fastenzeit über auf Fleisch komplett verzichtet haben, um einfach wieder ein bisschen bewusster Fleisch zu essen – Experiment hat übrigens geklappt, ist echt was hängengeblieben -, haben wir hier auch umgestellt. Zum einen verzichte ich weitestgehend auf den Kauf von Fleisch aus herkömmlichen Mastbetrieben, heisst ich kaufe so gut wie nur noch Bio-Qualität, am liebsten auch deklariert aus der Region. Gleiches gilt für Milch und Milchprodukte. Bei Obst & Gemüse versuche ich immer dann das zu verarbeiten, was auch tatsächlich gerade saisonal aus der Region zu bekommen ist – sprich, wenn es keine Spargelzeit ist (Mai-Juni), dann gibts auch keinen Spargel und fertig!

Nun hab ich ein weiteres Produkt entdeckt, das für uns immer noch interessant ist – Windeln. Einige werden jetzt vllt sagen, um nicht so viel Müll zu verursachen gibt es ja andere Möglichkeiten wie das sogenannte „abhalten“ des Kindes oder Öko-Windeln zum auswaschen. Jeder kann das ja halten wie er mag, aber das ist einfach nix für mich. Ich finde wickeln ist ein unausweichliches Übel und ich muss mich dem Thema nicht jeden Abend beim „auskochen“ wieder stellen. Auch das Abhalten ist mir schlicht und einfach zu anstrengend.

Die Firma LILLIDOO hat einen ersten Mittelweg gefunden und ich muss sagen, ich finde den sehr gelungen. Sie stellen Windeln und Feuchttücher her, die parfumfrei, ohne PEG-Emulgatoren und Parabenen sind. Ausserdem sind dort auch keine Hormonaktiven Substanzen, Chlore oder Phthlatae (das kriege ich noch nicht mal richtig ausgesprochen!) zu finden. Damit minimieren Sie das Allergierisiko immens. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch getestet, demnach ist auch bewiesen, dann man den ganzen chemischen Quatsch auch gar nicht braucht, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Damit nicht genug, denn zusätzlich dazu werden die Produkte Tierversuchsfrei (mit dem crueltyfree-Label versehen) und ohne tierische Inhaltsstoffe, also vegan, hergestellt. Und weil das ganze bitteschön auch noch fair sein soll, wird nicht irgendwo in Korea, sondern in Deutschland, bzw. der EU, produziert. UND: die Feuchttücher und die Aussenverpackungen sind kompostierbar. Als ich das alles gelesen hab, war ich völlig begeistert und habe mir direkt das Testpaket mit 10 Windeln und einer kleinen Packung Feuchttücher bestellt. Die Windeln gibt es in drei Designs im praktischen Abo zu bestellen. Nähere Informationen dazu gibts hier: LILLIDOO

Fazit: Nach dem Auspacken hab ich erstmal dran gerochen. Muss sagen, ich dachte es würde quasi nach nix riechen, aber die Windeln riechen leicht, aber wonach..schon ein bisschen chemisch, aber irgendwie anders. Bei den Feuchttüchern verhält es sich ähnlich. Man kann bei beidem nicht sagen, dass sie geruchsfrei sind, aber auf jeden Fall viel weniger als bei herkömmlichen Windeln und Tüchern aus dem Supermarkt. Das Material, sowohl bei den Windeln als auch bei den Feuchttüchern, ist sehr angenehm und textilähnlich.
Nachdem meine Kleine einen ganzen Nachmittag und Abend extrem viel Durst hatte war der Moment für den Härtetest gekommen. Die LILLIDOO Windel hält die ganze Nacht und läuft nicht aus. Charlotte wälzt sich viel rum und selbst bei ordentlichem Druck auf den Popo kommt an den Seiten nix raus. Ich war ganz begeistert und warte nun auf mein erstes reguläres Abo-Paket.

© Bilder – Lillidoo

Grün, grün, grün sind alle meine Spargel…

Ich habe echt Gefallen an grünem Spargel gefunden. Dass er mir gut schmeckt fällt mir leider meistens erst dann ein, wenn die Spargelzeit gerade so vorbei ist und man kaum noch welchen kriegt.
Diesmal war es wieder kurz vor knapp. Sehr leckere Variante meines ach so geliebten Risottos, diesmal halt mit grünem Spargel und Scampis.

Risotto mit grünem Spargel und Scampis

  • 200g Risottoreis
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40g Butter
  • 100ml Weißwein
  • 400ml Hühnerbrühe (könnte auch etwas mehr sein)
  • ca. 50g Parmesan
  • Olivenöl, Chilli-Pulver, Salz, Pfeffer & Muskat
  • 1 Packung TK Scampis, geschält und gekocht, aufgetaut
  • 1 Bund grüner Spargel

Die Schalotten und Knofi schälen, fein hacken und in einem mittelgroßen Topf in 1 EL Butter andünsten, bis die Schalotten glasig sind. Den Reis dazugeben und kurz mitdünsten. Das Ganze nach etwa 2-3 Minuten mit dem Weißwein ablöschen und den Geflügelfond zugeben. Den Reis etwa 12-15 Minuten unter ständigem Rühren schwach köcheln lassen (bis er gar ist). Evtl immer mal wieder ein wenig brühe oder Wein zugießen. Es sollte sich eine homogene Masse bilden, aber auch nicht so trocken sein, dass der Reis schnell anbrennt. Danach den Topf vom Herd nehmen und die restliche Butter und den Parmesan unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken,
Spargel in ca. 2cm lange Stücke schneiden und am Fuß 1cm abschneiden. Scampis abwaschen, mit Salz Pfeffer und Chilli würzen. In einer Pfanne Öl erhitzen un die Scampis darin rundherum ca 5min anbraten – auf jeden Fall solange bis sie bereits an den Kanten leicht braun angebraten sind. Dann für 2-3min den Spargel hinzugeben und mitbraten.
Das Risotte auf einem Teller oder in einer Schale mit den Scampis und dem Spargel anrichten.

Neue Lieferung von „Mucki’s little things“

im vorletzten Beitrag hab ich Euch das schöne Nählabel für Kids von meiner Freundin Maren vorgestellt – Mucki’s little things. Maren verwendet für alle Produkte ausschließlich Bio-Stoffe die mit einem Öko-Siegel zertifiziert sind. Ohne Giftstoffe oder sonstigen Kram, der da nix drin verloren hat. Und da ihr Kopf vor Ideen nur so überquillt und die Nähnadel niemals stillstehen darf, hat sie Ihr Sortiment erweitert…es sind nun Pumphosen und schön luftige Shirts für Kiddies dazugekommen. Ich habe mich als kleine möchtegern Rocker-Mama direkt in den Totenkopf- und Zuckerschädel-Stoff verknallt, sowas kriegen wir Freunde recht exklusiv vorab mal zur Ansicht zugeschickt. Lustigerweise hat sie den Stoff diesmal Probeweise bereits verarbeitet und bei Facebook vorgestellt, den link dahin findet ihr unten. Auf jeden Fall habe ich direkt ne Hose und nen Shirt bestellt und zusätzlich auch noch zwei neue Mützen – scheinbar wächst Charlottes Kopf schneller als erwartet. Keine 15 min später bekomme ich eine Nachricht von Lottis Papa, dass wir unbedingt so ein Shirt mit den Totenköpfen brauchen. 🙂
Und das habe ich bekommen, bin ganz verliebt. Und alles so liebevoll arrangiert und verpackt.

Hier gehts zum Beitrag von Muckis Little things und der aktuellen Stoffkollektion:

Thüringen kann asiatisch

Als ich vor ein paar Wochen in thüringischen Ilmenau im Hotel Tanne war, musste ich feststellen, dass nicht alle thüringer Köche ihr Allerheiligstes zubereiten können. Mit Inbrunst und vollster Überzeugung bestellte ich am ersten der beiden Abende, die wir dort aßen, die Rinderroulade mit echten Thüringer Klößen und Rotkraut. Es war enttäuschend. Die Klöße, auf die ich mich schon seit Wochen gefreut hatte, schmeckten wie rohe Kartoffeln. Und ich weiß wie Klöße zu schmecken haben. Ich gehöre mittlerweile zu einer thüringischen Familie, die dieses wunderbare Handwerk auch umsetzen können. Aber da…was soll ich sagen…ich habs an die Küche weitergegeben…dabei bin ich eigentlich nicht so jemand, der am Essen im Restaurant rum mäkelt. Ich weiß nämlich selber, wie schwer es ist diese Klöße traditionell zuzubereiten…bei mir gabs dann rohe Kartoffelsuppe. 🙁
Aber, um hier nicht komplett den Heinz Horrmann raushängen zu lassen: die Suppe, die ich als Vorspeise bestellt hatte…ich sage Euch: FANTASTISCH!!! So gut, dass ich sie am nächsten Abend direkt nochmal bestellt habe und sie dann auch zu Hause versucht habe nachzukochen. Es war zwar nicht die Suppe, wie im Hotel, aber dennoch sehr lecker. Also kommt hier nun meine Version der

Kokos-Curry Suppe

  • 2 große Putenschnitzel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • gemahlene Chili
  • Koriander
  • Kurkuma
  • Currypulver
  • Sojasauce
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ca. 1TL rote Currypaste
  • ca. 1L Gemüsebrühe
  • 1 rote paprika
  • 3 Möhren
  • 1 große Zwiebel
  • Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Holzspieße

Die Paprika, Möhren und die Zwiebel würfeln bzw in Scheiben schneiden, auf jeden Fall klein, es wird später eh alles noch püriert. Fleisch in ca 1cm dicke Scheiben schneiden und gleichmäßig auf die Holzspieße aufstecken. Den Ingwer schälen – hier gibts einen Tip von mir, schaut dazu mal unten – und sehr fein würfeln. Einen Suppentopf auf mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig dünsten, nach ein paar Minuten den Ingwer hinzugeben und kurz mitdünsten. Danach die Paprika und die Möhren zugeben und auch ein paar Minuten anbraten. Alles mit den Gewürzen großzügig würzen. Mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen und aufkochen. Currypaste hinzugeben. Ca 15min auf kleiner Flamme köcheln lassen. Wenn das Gemüse komplett weich gekocht ist mit dem Pürierstab alles gründlich durch pürieren – die Suppe sollte nur leicht sämig werden, nicht richtig dick. Alles mit Salz und Pfeffer, Sojasauce und den bereits verwendeten Gewürzen abschmecken. Währenddessen in einer Pfanne die Fleischspieße in heißem Öl kräftig anbraten. Noch einmal abschmecken und evtl. etwas Limettensaft noch hinzugeben. In kleinen Schalen mit dem Fleischspieß in der Suppe servieren.

Tip zum Ingwer schälen
Bevor ihr beim Ingwer zum Sparschäler greift, nehmt lieber einen ganz stinknormalen Esslöffel und „kratzt“ die Schale vom Ingwer mit der Spitze des Löffels über dem Waschbecken ab. Das bewirkt, dass ihr viel weniger Verlust an verwertbarem Ingwer habt.

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Mucki’s little things

Jedes Mädchen sollte eine beste Freundin haben – oder BFF :). Ich bin in der tollen Position „im Besitz“ eines solchen Menschen zu sein. Seit nunmehr ca 20 Jahren begleiten wir uns gegenseitig durch Höhen und Tiefen, und ich bin sehr dankbar mein weibliches Gegenstück in ihr gefunden zu haben.

Hier ein paar Gründe die mir spontan einfallen, und weswegen ich sie auf gar keinen Fall missen möchte…also, Maren, nu pass jut auf.
1. Da sie genauso bekloppt ist, wie ich, schaut sie mich nicht schräg von der Seite an, wenn ich etwas aus dem Rahmen falle. Egal, ob ich auf der Tanzfläche mal wieder zu Westerland abspacke, oder meine Sprache etwas ins vulgäre abschweift, weil ich mich mal wieder über meinen Liebsten aufrege…sie macht einfach mit. Herrlich.
2. Sie ist IMMER ehrlich zu mir und ich zu ihr – auch wenn es vielleicht nicht das ist, was wir in dem Moment gerade hören wollen. Aber es ist meistens die Wahrheit, und alles andere ist eh fürn Arsch…auch wenns in dem Moment gerade echt Schöneres gibt.
3. Sie ist einfach immer für mich da…auch als meine Lütte mal ne Zeit lang NUR gebrüllt hat…auch Nachts. Ich weiß dass ich sie nicht angerufen habe – sie hat selber nen Wurm, und der soll ja schließlich auch schlafen. Aber ich hab geschriebe und sie war da.
4. Einer der wichtigsten Dinge: Sie nimmt es mir nicht übel, wenn wir uns mal ne längere Zeit nicht sehen bzw. hören bzw. lesen. Man ist halt manchmal vom Leben und allem was dazugehört so gestresst, dass man einfach maulfaul ist. Vorwürfe an dieser Stelle sind komplett fehl am Platz. Denn ihr geht es ja auch manchmal nicht anders. Erschwerend hinzu kommt, dass wir 400km voneinander Entfernt wohnen und somit nicht aktiv am Leben des anderen tagtäglich teilhaben. Wegen diesem Punkt sind andere Freundschaften bei mir schon zu Ende gegangen.
5. Wir telefonieren sehr selten – zu Zeiten von What’s App geht das einfach mal viel schneller. Aber ich weiß nicht wie oft es schon vorkam, aber sie hat das Talent mich immer dann anzurufen, wenn es mir am dreckigsten geht. Dass sie genau an diesen Tagen an mich denkt ist so spooky und gleichzeitig so super.
6. Sie bringt mich zum lachen, auch wenn mir eigentlich zum Heulen ist. Ohne weitere Worte.
7. Und sie unterstützt mich immer wenn ich Motivation, Kraft und Zuspruch brauche. Wenn mal wieder eine meiner komischen Ideen heranreift, und diese noch so absurd ist, sie findet es geil. Luftschlösser bauen? Sie ist dabei. Die wildesten Zukunftspläne schmieden, auch wenn sie noch so unrealistisch sind? Sie schreit: Jawohl!! Ich!! HIER!!

..und jetzt ist der Moment wo ich mal wieder einen Punkt auch zurück geben kann.

Meine allerliebste Maren hat einen Onlineshop gegründet und möchte versuchen ihr Hobby zum Beruf zu machen. Ich finde die Idee einfach mega cool und möchte euch an dieser Stelle gerne „Mucki’s little things“ vorstellen – ein Onlineshop für Handmade Nähkrams für Kiddies. Der ein oder andere mag jetzt sagen, ach joaaaaa, noch so eine die nen bisschen näht. da sage ich: a jo, des stimmt, aber die anderen machens net BIO!!! Denn: Sie verwendet für alle Produkte ausschließlich Bio-Stoffe die mit einem Öko-Siegel zertifiziert sind. Ohne Giftstoffe oder sonstigen Kram, der da nix drin verloren hat.

Vor ca. 2 Wochen bekam ich mein erstes Paketchen. Ich hatte eine Sommer-Beanie für meine Kleine Charlotte „bestellt“. And here it is…

Ich habe den Kopfumfang von Lotti angegeben und siehe da…die Beanie passt perfekt. Ich gebe nicht allzu viel auf die Altersangaben, da meine Lütte echt etwas aus dem Rahmen fällt – lange Beine, großer Kopf – bei einem Papa mit 1,93m kein Wunder. Der Jersey ist super schön weich und alle Nähte ganz sauber und klein gehalten. Da drückt nix.
Und so sieht das ganze dann angezogen aus.

Fazit: Mit 16,99 EUR für Bio-Jersey liegt der Preis voll im guten Mittelfeld. Die Stoffe sind kunterbunt und der Zielgruppe – eben kleinen Wuselköppen – total entsprechend. Die Verarbeitung ist absolut top, kein überschüssiger Faden oder sonstige Macken…ja, die Nähte sind eben nicht mit industriellen Nähmaschinen genäht, es ist eben alles noch Handarbeit in kleinen Auflagen und genau das ist so herrlich charmant. Für mich und meine Lotti: TOP!

Danke, du alte Makoke!

Und für alle die den Link oben übersehen haben, hier nochmal etwas Größer:

MUCKI’S LITTLE THINGS

und auch nochmal bei facebook…gerne liken und teilen.
facbook „Mucki’s little things“

Back on earth

Meine Lieben, es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass hier etwas passiert ist. Das hat mehrere Gründe, mit denen ich Euch hier nicht langweilen möchte. Die zwei Wichtigsten: Zum einen waren Christine – die zweite Autorin hier – und ich damit beschäftigt nebenbei ein Gewerbe zum Thema Backmischungen aufzubauen. Mittlerweile ist MixMyCake.com alleine Christines Baby geworden, da ich in der Zwischenzeit mein eigenes bekommen habe. 🙂

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Es ist doch sehr erstaunlich, dass man als arbeitender Erdenbürger mehr Zeit hat alles zu erledigen was man so auf dem Schirm hat, als dann, wenn man Eltern geworden ist. Es gibt tausend Dinge zu erfahren, zu lernen, zu besorgen, zu organisieren, zu kümmern und und und. Seit ich zuhause bin, auch schon in der Schwangerschaft, ist kaum ein Tag vergangen, an dem mir langweilig war.
Leider ist das Kreative und das Köstliche aus dem Ofen dabei etwas auf der Strecke geblieben, somit gibt es in diesen Bereichen auch tatsächlich kaum Neues zu berichten.
Aber ich möchte meine neue Lebenssituation mit denen, die es interessiert hier nun teilen und allen die uns nacheifern wollen – und glaubt mir, Eltern werden ist auf jeden Fall nachahmenswert … gehet hin und paaret euch! – möchte ich auf diesem Wege immer mal ein paar Dinge auf den Weg geben, die wir manchmal etwas schmerzlich aber teils auch einfach so erfahren und erleben durften, einfach weil man in diesem exclusiven Club erst Mitglied wird, wenn man drin ist. Keinen Tag vorher aber auch keinen Tag später. Niemand kann vorher verstehen was das aus einem macht und was sich ändert. Da ich gerade aus gegebenem Anlass wieder daran erinnert wurde, wie unwissend man vor dem ersten Kind ist, wie ahnungslos und teilweise auch etwas naiv und blauäugig, hab ich mir gedacht dass ich in nächster Zeit hier ein paar Beiträge beisteuere im weitesten Sinne zum Thema Baby. Gibt es sicherlich irgendwo in den unendlichen Weiten mehrfach – und keine Angst, dieser Blog wird sicherlich nicht zu einem Mutti-Blog mutieren – aber jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Muss man ja auch. Aber ein paar gut gemeinte Tipps sind immer gut. Und jeder zieht sich ja letztendlich nur die Essenz, die man sich ziehen möchte.

Oh mann, wo fängt man da blos an…na jut…

Phase 1: Wie überlebe ich die ersten Monate der Schwangerschaft ohne bleibende Schäden?

Für die werdende Mama:
WOW, du bist schwanger, vielleicht auch schon über die ersten drei Monate – das erste Trimester – hinaus. Dann haste fürs erste die erste Strafe bereits hinter dir. Viele sagen, die ersten drei Monate sind die Schlimmsten…naja, sie sind vielleicht schlimm, aber das Schlimmste kommt zum Schluss („Hinten ist die Ente dick“ „Hinten hebt die Kuh den Schwanz“ … danke Schatz für diese wahrlich wertvollen Schätze der deutschen Redensart!). Also lehnt euch zurück, genießt nun die Morgen ohne Übelkeit, ohne Bauchkneifen, ohne plötzliche Migräneanfälle oder ähnlich fiese Beklopptheiten, die Frau in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft durchmachen darf. Ich bin zum Glück fast davon verschont geblieben, lediglich ein zwei mal war die Kotzerei mein Begleiter. Und jetzt benutze ich den Satz den ich in den nächsten Beiträgen wahrscheinlich recht inflationär benutzen werde: Jede ist da anders! Da gibt es also kein allround Geheimrezept wie man alle nervigen Begleiterscheinungen los wird.
Die ersten zwölf Wochen sind in dem Sinne ja auch noch nicht der sichere Hafen. Da kann noch alles passieren. Nochmal: Entspannt euch, lehnt euch zurück und wartet ab. Man sagt, danach ist der Drops gelutscht und Frau ist an der sicheren ersten Base angekommen. Aus diesem Grund wird es auch empfohlen bis Ende des ersten Trimesters zu warten, bis man seine Umwelt mit dieser frohen Nachricht beglückt. Mir ist das seeeeeeehr schwer gefallen muss ich zugeben. Ich wollte mein Glück rausbrüllen und jedem davon erzählen. Ich war so stolz und glücklich…ein paar eingeweihte gab es dann ja doch. Meine Mama zum Beispiel… ich denke jede Frau braucht eine andere Frau, mit der sie diese ungewisse Zeit durchlebt. Die ihr auch beisteht und sie unterstützt und mit Rat und Tat zur Seite steht…wenn es nötig ist. Ich bin auch der Meinung das der männliche Part nicht immer unbedingt der richtige Ansprechpartner ist…

…womit wir beim werdenden Papa wären:
Folgendes ist natürlich recht subjektiv aus meiner Sicht…also fallt jetzt nicht gleich wie die Aasgeier über mich her, denn auch hier gilt: Jeder ist da anders!
Liebe werdende Papis. Das ist jetzt der Moment in dem bei eurer Liebsten die Hormonproduktion anfängt richtig auf Hochtouren zu arbeiten. Sie weint wenn ihr Lieblingsmüsli alle ist, sie isst Nutella mit Senfgurken, sie kann die heimliche Feierabend-Zigarette noch Stunden später in deinen Haaren riechen, und dann weint sie wieder…warum ist eigentlich völlig irrelevant! Wenn ihr recht glimpflich durch die nun folgenden Restmonate dieser rasanten Hormonfahrt kommen wollt ist die Devise folgende und diese sollte zu Eurem alltäglichen Mantra werden: Ich habe Verständnis. Ich liebe Sie, denn sie wird die Mutter meines Sprösslings. Ich sage ihr oft – aber nicht so oft dass es unrealistisch wird – wie toll sie aussieht und wie sie von Tag zu Tag mehr strahlt. Wenn sie um 23Uhr Bock auf Königsberger-Klopse in Kapernsauce hat, dann fahre ich los und versuche wenigstens dieses Wunder zu vollbringen, auch wenn ich weiss, dass sie da eh keinen Appetit mehr drauf hat, sollte ich es dann tatsächlich anschleppen…nein, dann werde ich auch nicht böse sondern kehre zurück zu Punkt 1 meines Mantras. Solange sie noch auf dem Bauch liegen kann massiere ich sie wann sie es will, wo sie es will und wie lange sie es will, egal ob meine Hände schmerzen, die Geburt wird schlimmer sein. 🙂
Wenn ihr das im weitesten Sinne befolgt, sollte eigentlich nichts schief gehen. Voll easy peasy!!

…und bei Wasser in den Beinen helfen Erdbeeren!! 🙂

Weihnachts-Cupcakes

Weihnachten steht bald vor der Tür und somit ist es auch wieder Zeit für wunderbares Gebäck. Heute gibts ein Rezept was ich letztes Jahr schon zu Heiligabend gemacht hab. Warum muss es immer ein traditioneller Christstollen oder anderer Kuchen sein. Diese Cupcakes sind schnell gemacht, mit weihnachtlichen Gewürzen…und außerdem sehen sie auch noch bezaubernd aus, oder? Kleine Küchlein, die mit Schnee aus Zuckerguss bedeckt und einem essbaren Mistelzweig aus Kirsche und Fondant-Blättern dekoriert sind. Natürlich ist auch jede andere winterliche oder festliche Deko willkommen.

Weihnachts-Cupcakes

  • 125g weiche Butter
  • 100g braunen Zucker
  • 1TL Orangenschale
  • 2 Eier
  • 500g Trockenobst (z.B. Datteln, Feigen)
  • 60g Walnüsse
  • 80ml Orangensaft
  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1TL Lebkuchengewürz oder nur Zimt
  • 250g Puderzucker
  • 5-6EL Zitronensaft
  • 12 Cocktailkirschen
  • grünen Fodant

Ofen auf 170°C vorheizen und ein Muffin-Blech (12 Stück) mit Papierförmchen auslegen – oder kräftig einfetten.
Den grünen Fodant ausrollen und mit einem passenden Ausstecher kleine Blätter ausstechen. Um ihnen ein bisschen Form zu geben, die einzelnen Blätter einfach in eine leere Packung Toffifee legen und trocknen lassen.

Trockenobst und Walnüsse hacken (die Stücke sollten nicht zu groß sein, da sie im Teig sonst nach unten sinken). Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz vermischen und in eine Schüssel sieben.Butter, braunen Zucker und Orangenschale in einer separaten, großen Schüssel mit dem Handmixer (Rührstäbe) schlagen (ca. 4 Minuten). Eier einzeln dazu geben und jedes gut unterrühren.Walnüsse, Trockenobst und Orangensaft unterrühren. Anschließend die trockenen Zutaten unterheben bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Die Küchlein im Ofen ca. 30 Minuten backen und mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob diese durchgebacken sind (ein Stäbchen in die Mitte eines Küchleins stecken, wenn dieses sauber herauskommt, sind sie fertig). Aus dem Ofen nehmen, nach fünf Minuten auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Um die Cupcakes zu dekorieren, den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren bis eine glatte und dicke Glasur entsteht. Die Cupcakes aus den Papierförmchen lösen (man kann sie auch dran lassen, dann kann man die Glasur allerdings nicht an den Rändern herunterlaufen lassen) und jeweils 1-2 Esslöffel Glasur auf die obere, flache Seite geben. Die Glasur etwas an den Seiten herunterlaufen lassen, damit der „Eiszapfen“-Look entsteht.

Die Glasur ca. 10 Minuten antrocknen lassen und anschließend mit jeweils einer Cocktailkirsche und zwei „Mistelzweigblättern“ garnieren. Die Glasur der fertigen Weihnachts-Cupcakes vollständig trocknen lassen und am besten sofort servieren.

Zimtige Apfel Streusel Tarte

Wir haben schon lange nichts mehr von uns hören lassen. Allerdings bekommt derzeit unser neues Baby MixMyCake unsere ganze Aufmerksamkeit. Am Wochenende hatte ich etwas Zeit mal wieder was neues zu backen und was gibt es schöneres als in der Vorweihnachtszeit etwas mit Zimt und Äpfeln zu backen?!

Hier verrate ich Euch wie ihr diese leckere Tarte nachbacken könnt:

Zutaten für den Teig

  • 75 g Puderzucker
  • 400 g Mehl
  • 175 g Butter
  • 1 Ei

Zutaten für den Streuselteig

  • 300 g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin Zucker
  • 200 g weiche Butter oder Margarine
  • 2-3 TL Zimt

Zutaten für das Apfelkompott

  • 1,25 kg Äpfel
  • 125 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 6 EL Zitronensaft
  • 1 TL Stärke
  • 1 EL kaltes Wasser

Und nun beginnen wir:

  1. Alle Zutaten für den Teig gut miteinander verkneten und danach ca. 30 Minuten im Kühlschrank zugedeckt kalt stellen.
  2. Ofen auf 175 °C vorheizen.
  3. Alle Zutaten für den Streuselteig in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer zu Streuseln verarbeiten.
  4. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zucker in einem großen Topf unter Rühren karamellisieren. 50 g Butter danach dazugeben und schmelzen lassen. Mit Zitronensaft ablöschen. Äpfel zufügen und darin ca. 5 Minuten köcheln. Äpfel mit einer Schaumkelle herausheben. 1 TL Stärke und 1 EL kaltes Wasser in einem extra Gefäß glatt rühren. Stärke zum Karamell geben, einrühren und unter ständigem Rühren 1 Minute köcheln lassen. Zum Schluss die ­Äpfel unterheben.
  5. Eine Tarteform (in meinem Fall 28 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig auf wenig Mehl ausrollen und die Form damit auslegen. Teig am Rand andrücken, überstehenden Teig abschneiden. Boden mit einer Gabel öfter einstechen.
  6. Kompott in die Form geben – Streusel oben verteilen.
  7. Ab in den Ofen auf unterster Schiene für ca. 30 Minuten. Danach nochmal auf oberster Schiene für ca. 5-10 Minuten.

Aus dem Rest des Teiges habe ich noch leckere Glückskekse gebacken und mit Puderzucker und roter Lebensmittelfarbe verziert 🙂

 

Hai-Alarm

Wie ihr seht ist hier in letzter Zeit ein bisschen wenig los, was allerdings mehrere plausible Gründe hat.
– Zum einen war einfach Sommer und da hat man besseres zutun als zu backen, oder auch einfach am Rechner zu sitzen.
– Zum anderen tüfteln wir gerade an einem neuen Projekt – das Geheimnis darum wird auch bald gelüftet.
– Und zu guter letzt sitzt es sich mit einem dicken-9-monats-bauch auch einfach nicht mehr so gut vor der Tastatur – zwangsläufig werden da die Arme irgendwann zu kurz – und wie Konfuzius schon sagte: Kurze Arme, keine Kekse.

Ich hoffe ihr habt alle Verständnis und freut euch nun auch wie ich wiedermal auf den Herbst, heissen Tee, Kakao mit Cookies oder Brownies, oder Kürbiskuchen oder ähnliche Leckereien, die wir sicherlich irgendwo in unserem Unterbewusstsein bereits vorbereiten.

Die letzten Wochen hab ich mal wieder an einem Longboard gearbeitet und habs nun fertig und deshalb… tataaaaaaaaa. Da ist mein Shark-Attack-Board. Es handelt sich dabei um Posca Paint-Pens auf weissem Pintail-Longboard, dreifach versiegelt mit Ralley-Lack.

Und diesmal behalte ich das gute Stück glaube ich. Beklebe es mit Grip-Tape, laß mir ein paar Achsen und Rollen drunter machen…und sobald ich das „überhaupt nicht große“ Bäuchlein wieder los bin – vorausgesetzt das Wetter spielt dann noch mit – wird glaub mal mit dem Rollern angefangen.

Außer natürlich, jemand will das Board unbedingt für unfassbar viel Geld kaufen…möchte jemand??? 🙂

Vanille Cupcakes mit Himbeer Mascarpone Frosting

Es ist eine Premiere…das erste Mal backe ich Vanille Cupcakes und bin sehr begeistert. Mehr brauch ich eigentlich gar nicht dazu zu sagen. Schaut es Euch an und backt es nach 😀

Ihr benötigt für 12 Cupcakes:

Und so kommt ihr zum Ziel:

1. Ofen auf 180 °C vorheizen. Cupcakeform vorbereiten und mit Papierförmchen befüllen.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel vermengen und beiseitestellen.

3. In einer anderen mittelgroßen Schüssel die 2 Eier mit einem Handmixer gut durchrühren. Dann kommt der Zucker hinzu, nochmals eine Minuten mixen.

5.Vanilleextrakt hinzugeben, darauf folgt das Pflanzenöl. Alles gut vermengen.

6. Bei niedriger Stufe des Mixers kommt nun die Hälfte des Mehl-Mixes hinzu. Alles kurz vermengen und dann die Hälfte der Milch hinzu. Vorgang wiederholen bis alles gut vermengt ist.

7. Nun den recht flüssigen Teig in die Förmchen geben, ca. 2/3 voll.

8. Nun geht’s in den vorgeheizten Backofen für ca. 12-15 Minuten. Ganz wichtig: Zahnstochertest!

9. Cupcakes auskühlen lassen und dann das Frosting vorbereiten.

 

Zutaten für das Frosting:

  • 250 g Mascarpone
  • 125 g Speisequark
  • 35 g Zucker
  • eine Messerspitze rote Lebensmittelfarbe (Wilton)
  • Zwei Hände voll TK Himbeeren auftauen lassen und durch ein Sieb streichen

Alles zusammen KURZ verrühren auf kleinster Stufe des Mixers. Mascarpone gehört zur Sorte Frischkäse und umso länger man rührt, desto flüssiger wird es.

 

 

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