Mai 2014 archive

Kanel-Kirschstreifen

Erwähnte ich schonmal, daß ich die Zeitschrift „Lecker“ einfach toll finde? Egal was man sucht…was man dort findet, ist einfach und einfach „lecker“.

Wie z.B. Kanelgebäck. Kanel heisst auf Schwedisch Zimt und ich hab ein sehr einfaches Kanel-Rezept ausprobiert….OMG, das ist soooo gut.

Der Basisteig (Hefeteig) für jedes Kanel-Gebäck

  • 200ml Milch
  • 1/2 Würfel (21g) frische Hefe
  • 400g Mehl
  • 75g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 75g weiche Butter

Milch lauwarm erwärmen, Hefe zerbröseln und unter Rühren auflösen. Mehl, Zucker, 1 Prise Salz und das Ei in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und mir den Knethaken des Rührgerätes unterrühren. dabei nach und nach die Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig ganz glatt und geschmeidig ist. Formt er sich zu einer Kugel, dann noch mal ca 3min weiter kneten. Zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort ca 40-60 min gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat… meine Hefeteige brauchen grundsätzlich mindestens das doppelte der angegebenen Zeit… warum auch immer. Den gegangenen Teig dann je nach Rezept weiterverarbeiten.

Kanel-Kirschstreifen
Quelle: Zeitschrift „LECKER-Bakery“

  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • 1 Glas Kirschkonfitüre
  • 75g Zucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 50g Butter
  • 150g Puderzucker
  • 2-3EL Zitronensaft
  • Backpapier

Hefeteig wie im Rezept oben zubereiten.
Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C; Umluft: 175°C; Gas: siehe Herstellerangaben).
Die Hälfte des gegangenen Hefeteigs auf etwas Mehl kurz durchkneten und danach auf einem Bogen Backpapier zu einem Rechteck (ca. 25x30cm) ausrollen. Den ausgerollten Teig auf ein Backblech ziehen und mit der Hälfte der Konfitüre bestreichen. Dabei an den Längsstreifen einen ca. 4cm breiten Rand frei lassen. Zucker und Zimt mischen und ca 1EL Zimtzucker auf der Konfitüre verteilen. Teiglängsseiten ca. 4cm nach innen klappen. Butter schmelzen und die Hälfte auf den Teig streichen. Mit ca 1EL Zimtzucker bestreuen und im heißen Ofen ca 15. min backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und die zweite Hälfte genauso verarbeiten.
Den Abgekühlten Kuchen nun mit Guss aus glattgerührtem Puderzucker mit Zitronensaft in Streifen garnieren und trocknen lassen…

Schmeckt besonders gut, wenn er noch ein bisschen warm ist.

Betty wird getestet

Haben die Backwütigen unter Euch schon mal was von der lieben Betty Crocker gehört? Nein? Dann fragt mal in den USA…da solltet ihr vielleicht eher fragen ob sie jemand nicht kennt, denn was die Dr. Oetker Backmischungen hier in Deutschland sind, sind die Produkte von Betty Crocker in den USA. Von Backmischungen für Cookies oder Kuchen wie den „Orange Drizzle“ findet man in dem Sortiment aber auch bereits fertiges Cream-Frosting, Mischungen für Pancakes oder Streusel oder auch Gluten-freie Backmischungen. Nachdem wir ja alle wissen, daß die Dr. Oetker Kuchen alles andere als schlecht sind, wollte ich nun die Yankee-Variante auch mal testen.

In einem Kaisers gefunden und gekauft: Devils-Food-Cake und Chocolate Fudge Icing (Rich and Creamy) – beides auch hier zu finden und zu erwerben: british-american-food.de

Ich muss euch etwas wirklich frustrierend vernichtendes sagen…Das erste mal tat es noch weh, beim zweiten mal nicht mehr so sehr…das ist leider bisher der beste Schokoladenkuchen den ich gegessen hab. Und der schlägt sogar die Pure Schokoladenkuchen-Versuchung beim McCafé, die meine Liste bisher mit großem Abstand angeführt hat. Und er geht, dadurch dass es nicht viel vorzubereiten gibt, echt flott. Also eine wirklich einmalig gute Alternative, wenn man mal keinen Bock hat 50 verschiedene Zutaten zu besorgen – man gibt lediglich Sonnenblumenöl, Eier und Wasser hinzu.

Allerdings kann man nicht sagen, daß man davon 3 Stücke auf einmal essen kann…das ist schon ne kleine Bombe…aber ne verdammt gute!!!

Häschen, Eier und der übliche Kram

Zu Ostern haben wir bei uns in unsere kleine 63qm Wohnung 6 Personen eingeladen…Zum einen haben wir gar nicht genug Stühle (nur 3 vorhandene Stühle und ein Bürodrehstuhl), zum anderen auch eigentlich gar nicht den Platz um mit mehr als 4 Personen ohne großen Aufwand zu essen. Da wir aber bereits zu Thanksgiving schon genau über das gleiche Problem nachgedacht haben und eine sehr schöne Lösung gefunden hatten, damals mit 8 Personen und drei Kindern gemütlich und unbeengt zu essen, brauchten wir uns diesmal keinen großartigen Stress zu machen.
Da wurde einfach Sofa nummer eins an eine andere Wand geschoben und Sofa nummer zwei wechselte mit dem Esstisch in der Küche den Platz. Der Esstisch wurde auf seine komplette Länge von 1,80 ausgezogen und wir mopsten von unseren lieben Nachbarn 4 Stühle (4 Stühle + 3 Stühle + 1 Drehstuhl = 8 Sitzplätze…PASST!)

Ich habe das gute weiße Leinen – genaugenommen war es die gute Festtagsbaumwolle – rausgeholt, die leider vom Thanksgivingessen noch einen nicht zu entfernenden Rotweinfleck aufwies…egal, gibt nur die eine. 8 Teller, 8 Messer, 8 Gabeln, 8 Dessertlöffel, 8 Kelche, Blümchen, Weckgläser mit grünen Teelichtern, Servietten mit passendem Print, Kuchen im Glas für jeden (hier gehts zum Rezept , Federn, blaue Wachteleier und Häschen überall verteilt, Essen gekocht (Schinkenbraten mit Balsamicokartoffeln, Rahm-Möhrchen und Spargel mit Sauce Hollandaise)…et Voilá, fertisch ist das Osteressööööön.

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Den Wald und Wiesen „Frankfurter Kranz“ kennt sicherlich jeder…meistens gibts den bei der Oma zum Kaffeklatsch. Und wirklich attraktiv ist er auch nicht. Schwere Buttercreme, die nur nach Puderzucker schmeckt, und übersüße Cocktailkirschen, die eh jeder auf dem Teller liegen lässt…das ist mein erster Gedanke.
Deshalb kommt hier eine andere Variante des klassischen Kranzes, die vielleicht optisch daran erinnert, aber ansonsten wirklich mehr her macht.

Frankfurter Kranz mit Erdbeeren

Für den Kuchen:

  • 280g Butter, weich
  • 340g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 Eier
  • 400g Mehl
  • 140g Speisestärke
  • 1 Pck Backpulver
  • 6 EL Milch

Für die Buttercreme:

  • 400g Butter, weich
  • 800ml Milch
  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 2 Eigelb
  • Mark einer Vanilleschote
  • 60g Kokosfett
  • 100g Puderzucker
  • 500g Erdbeeren
  • 200g Haselnusskrokant

Ofen auf 175°C vorheizen. Kranz-Form einfetten und mehlen.
Die Zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillemark und Salz schaumig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen, sieben und im wechsel mit der Milch unterrühren. Den Teig in die Form geben und im Ofen ca 40-50min backen. Den Kuchen nach dem Bacen ca. 10 min in der Form abkühlen lassen und danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Das Puddingpulver mit den eigelben und etwas kalter Milch glattrühren. Die restliche MIlch mit dem Zucker, dem Vanillemark und dem Kokosfett aufkochen. Das angerührte Puddingpulver in die kochende Milch einrühren, aufkochen lassen und im kalten Wasserbad im Waschbecken mit Frischhaltefolie abgedeckt erkalten lassen. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, den zimmerwarmen Pudding esslöffelweise zugeben.
Die Erdbeeren waschen und einige zum Dekorieren beiseite stellen.

Den erkalteten Kuchen drei mal waagerecht durchschneiden. Den untersten Boden mit Buttercreme bestreichen und mit Erdbeerstücken belegen. Den zweiten Boden daraufsetzen und wieder mit Creme bestreichen und mit Erdbeeren belegen. Das gleiche mit dem nächsten Boden wiederholen, danach die Spitze draufsetzen. Den zusammengesetzten Kranz komplett mit Creme bestreichen (noch etwas für die Verzierung oben übriglassen) – auch innen – und mit Haselnusskrokant bestreuen…am besten über dem Waschbecken, das gibt je nach Geschicklichkeit eine kleine bis mittelgroße Sauerei auf dem Boden, da die Hälfte des Krokants auf eben diesem landet. Ich war ganz froh noch eine Zusatzpackung gekauft zu haben. 🙂

Die restliche Creme in einen Sritzbeutel mit Sterntülle füllen und dekorativ auf dem Kranz verteilen. Zum Schluß mit den restlichen Erdbeeren dekorieren.

Persönlicher Tip: Den Kuchen auf jeden Fall kühlen, aber etwa 1h vor Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, die Buttercreme ist sonst knackehart.

Zimtschnecken

Hefegebäck kennen die meisten noch aus der Kindheit von Oma. Vielen scheuen vor einem schönen Hefeteig zurück, da dieser ja auch ein bisschen Zeit zum gehen braucht. Mit etwas Übung und Geduld wird man dann am Ende aber wiiiiirklich belohnt und kann das tolle Gebäck auch noch am nächsten Tag genießen.

Zimtschnecken

  • 50 g Hefe
  • 125 g geschmolzene Butter
  • 500 ml warme Milch
  • 140 g Zucker
  • eine Prise Meersalz
  • 700 g Weizenmehl
  • 75 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 2 Esslöffel Zimt
  • 1 Eigelb

Den Ofen auf 250°C vorheizen.
Hefe in die warme Milch und geschmolzene Butter einrühren. Zucker, Salz und Mehr hinzugeben, zu einem glatten Teig kneten und etwa 20min gehen lassen.
Währenddessen die Zutaten für die Füllung vorbereiten.
Teig in zwei Hälften teilen, etwa 0,5cm flach ausrollen, Füllung verteilen und zu einer Rolle einrollen. Ca. 2,5cm dicke Scheiben aus den Rollen schneiden, flach auf Backpapier verteilen und weitere 30min gehen lassen.
Die einzelnen Schnecken mit dem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Dann 5 – 7 min im Ofen backen.

Frosting in zwei Farben

Der ein oder andere hat evtl. schon mal irgendwo Cupcakes mit einem zweifarbigen Frosting gesehen und sich gefragt wie das geht. Eigentlich ist das wirklich einfach. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten an ein schönes Ziel zu kommen.

1. Die meiner Meinung nach einfachste Möglichkeit ist sich einen Doppelkammer-Spritzbeutel zu kaufen. Die gibt es tatsächlich. Zu erwerben hier:
http://www.amazon.de/doppelspritzbeutel

2. Die Möglichkeit, die ich selbst auf dem unteren Foto benutzt hab: Einen Spritzbeutel im Liegen auf der Arbeitsfläche zur Hälfte (Längshälfte!) mit der ersten Farbe füllen. Danach vorsichtig die zweite Farbe darauf verteilen…ist gar nicht so kompliziert, wie man vllt. denkt. Dann etwas der Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

3. Für die Perfektionisten unter euch gibt es nun noch eine Möglichkeit. Dafür braucht man drei Spritzbeutel. Jeweils in einen Spritzbeutel eine Farbe füllen und beide Spritzbeutel dann wiederum in einen Dritten legen. Dann etwas Masse rausspritzen, bis zwei Farben zu sehen sind.

Das wars…auf auf und dekorieren.

Frosting in zwei Farben

Orangen-Mini-Guglhupf

Meine Schwiegermutti in Spe macht es sich zu verschiedenen Beschenkungs-Anlässen immer ganz leicht, sie folgt diesem Blog und macht mir dann immer seeeehr schöne, und praktische Geschenke, und sie trifft immer ins Schwarze:

– Moni wünscht sich eine Eismaschine…Geburtstag: check.
– Moni backt gerne…Weihnachten: Mitgliedschaft im Dr. Oetker Back-Club.

Dieses mal habe ich ein GU-Set für Mini-Guglhupf bekommen. JUHUUUU…hab mich voll gefreut, da ich schon seit Ewigkeiten drumherum schlawenzel. Jetzt isses da…also wirds benutzt.

Diesmal habe ich ein Rezept aus dem Set ausprobiert und war völligst begeistert…gerne nachbacken.

Übrigens…auch mal etwas Wissenswertes nebenben: Die Paranuss wächst wild in Regenwald in Südamerika. Von den Nüssen sollte man wegen des in den Schalen enthaltenen Anflatoxins nicht zu viele auf einmal essen – also ein kg wäre jetzt in zwingend ratsam – aber kleine Mengen, wie in Studentenfutter, Nussmischungen zum knabbern oder eben hier in den tollen Mini-Guglhupf(s) – hahaaaaaa lustiges Plural-witzeln…I love it – sind völlig unbedenklich. Die Nüsse können im gekauften Zustand mit den dünnen Häutchen verwendet werden und müssen nicht noch geschält werden.

Orangen-Mini-Guglhupf

Rezept für 6 Mini-Gugl-Förmchen

  • 40g Paranüsse
  • 1 Bio Orange
  • 50g Zartbitterkuvertüre
  • 50g Butter
  • 55g Zucker
  • Salz
  • 1 Ei
  • 60g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • butter und Mehl für die Förmchen
  • 100g weiße Kuvertüre (ich nehm aber gerne mehr)
  • Zucker zum Wälzen

Backofen auf 200°C vorheizen. Förmchen einfetten und einmehlen – glaubt mir wenn ich sage, daß das UNBEDINGT NÖTIG IST. Ich habs einmal aus purer Faulheit nicht gemacht und hatte direkt die Quittung, da die Gugl nicht sofort, und schon gar nicht sauber raus gingen. Also macht euch lieber die kleine Mühe.
So weiter im Text…:)
Paranüsse hacken. Orange heiß abwaschen, abtrocknen und etwa 1 1/2 TL Schale fein abreiben. Die übrige Schale mit einem Zestenreißer abziehen. Wer keinen Zestenreißer hat, der kann die Orange auch vorsichtig über feine Reibe ziehen.

Tip für Zesten: Die abgezogenen Zesten kurz in kochendem Wasser blanchieren. Dadurch werden sie weich und verlieren ein bisschen was von dieser Zitrus-Schalen-Bitterkeit. Zesten aus dem Wasser holen, abtrocknen und wer mag kann sie danach noch in Zucker wälzen.

Den Saft der Orange auspressen (ca. 60ml). Die dunkle Kuvertüre fein hacken. Den Orangensaft erhitzen und auf die gehackte Kuvertüre gießen und diese unter rühren schmelzen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Butter zerlassen und mit Zucker, Orangenschale, 1 Prise Salz und der Schoko-Masse schaumig rühren. Danach das Ei unterrühren.Mehl mit Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und unterrühren. (wer zu faul ist zum sieben, so wie ich, kann das Mehl vor der Zugabe mit einem Schneebesen ordentlich durchrühren. Dadurch werden alle großen Klumpen entfernt und der Effekt ist der gleiche, finde ich). Als letztes die gehackten Nüsse unterheben.

Den Teig in die Förmchen füllen und im Backofen auf mittlerer Schiene ca 15-20min backen.

Gugl 5min in den Förmchen kühlen lassen, dann auslösen und auf dem Gitter komplett auskühlen lassen. Nun die weiße Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Vorsichtig über die Gugl laufen lassen und mit den Orangenzesten verzieren.

Mini Guglhupf

Erdbeertorte

Es war mal wieder soweit…der Muttertag stand vor der Tür und diesmal wollte ich etwas besonderes für meine Mutter backen. Etwas, was auffällt und man sich gerne anschaut. Naja, zumindest nachträglich auf dem Foto, denn die Torte war ruck zuck weg.

Die Karl’s Erdbeerläden haben seit zwei Wochen geöffnet und somit war klar, dass es eine Torte mit Erdbeeren geben muss. Erdbeeren, Sahne, Erdbeeren und nochmals Sahne 🙂 Ach…diese Kombination kann doch nur glücklich machen.

Wie sagte mein Vater so schön: Lecker, eine Torte, von dem man auch mal zwei Stücken essen kann.

Biskuitmasse

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 110 g Mehl
  • 1/ Päckchen Backpulver
  • 20 cm ø Springform

Füllung

  • 500 g Erdbeeren (einige für die Verzierung übrig lassen)
  • 350 g Magerquark
  • 200 g Sahne
  • 75 g Zucker
  • 5 Blatt weiße Gelatine
  • rote Lebensmittelfarbe (Wilton)

Dekoration

  • rote Lebensmittelfarbe (Wilton)
  • 300 g Sahne

 

Zubereitung der Biskuitmasse

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Den Boden der Form mit Backpapier auslegen. Die Backform wird nur am Boden mit Backpapier ausgelegt und nicht gefettet, da der Biskuitteig sonst nicht am Formrand hochgehen kann. Der Biskuitteig ist fertig gebacken, wenn er auf leichtem Fingerdruck elastisch nachgibt.

Die Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb hell-cremig schlagen. Dabei Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Mehl und Backpulver mischen. Den Eischnee und etwas von der Mehlmischung zur Eigelbmasse geben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, nach und nach die übrige Mehlmischung darauf sieben und unterheben. Den Teig in die Form füllen und im heißen Ofen (Mitte) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen aus der Form lösen, das Backpapier abziehen und auskühlen lassen.

Zubereitung der Füllung

Erdbeeren waschen und in kleine Stückchen schneiden. Erdbeeren mit Quark und Zucker verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und auflösen. Zunächst etwa 2-3 EL Quarkmasse mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann mit der übrigen Quarkmasse verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Messerspitzenweise Lebensmittelfarbe hinzugeben, bis man die Wunschfarbe erreicht hat.

Tortenboden drei Mal teilen. Am besten verziert und füllt ihr die Torte dort, wo sie später auch stehen soll (z. B. auf der Tortenplatte). Tortenring benutzen! Auf alle drei Teile gleich viel Quarkmasse verteilen, jeden Boden etwas andrücken. Mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, am besten aber über Nacht, damit alles fest wird.

 

Dekoration

Tortenring vorsichtig lösen. Sahne steif schlagen. Eine Hälfte der Sahne in einen anderen Behälter füllen und diese Sahne mit roter Lebensmittelfarbe einfärben.

Am besten einen „Ring“ um die Torte spritzen mit einem Spritzbeutel, somit kann man die Sahne von unten besser hochziehen. Von unten fängt man mit der roten Sahne an zieht sie mit einem Teigschaber hoch. Die weiße Sahne kommt oben auf die Torte rauf, alles so verzieren, dass es einen schönen Übergang ergibt. Verzieren – fertig 🙂

 

Apfel Marzipan Zimt Muffins mit Streuseln

Das sind eigentlich die perfekten Muffins für die Weihnachtszeit…wenn es in der Wohnung dann himmlisch nach Zimt duftet.

Der Frühling ist wieder „abgesprungen“ und das Wochenende war ziemlich frisch, von daher dachte ich mir: Da kann ich doch auch weihnachtliche Muffins backen.

Und hier findet ihr das Rezept dazu…

 

Zutaten für die Muffins (12 Stück)

  • 100 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 Eier
  • 200 g Schmand
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 2 kleine Äpfel (z.B. Braeburn)

Für die Streusel

  • 90 g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 120 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Glasur

  • Puderzucker
  • Zitronensaft

Und so werden sie gezaubert:

  1. Marzipan in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Stückchen schneiden.
  2. Zucker und Butter verrühren. Die Eier, den Schmand und Zimt hinzugeben. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver einsieben.
  3. Marzipan untermengen, dann die Äpfel unter die Teigmasse heben.
  4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Nun die Butter für die Streusel auf niedriger Temperatur schmelzen. Den Teig während dessen in die Förmchen füllen.
  5. Wenn die Butter flüssig, aber nicht mehr zu heiß ist, das Zimt dazugeben und mit den restlichen Streuselzutaten verrühren. Wenn die Streusel zu klumpig (zu nass) sind, dann einfach etwas Mehl hinzugeben.
  6. Die Streusel auf den Muffins verteilen (der Teig geht beim Backen noch etwas in die Höhe).
  7. Die Muffins im Ofen (Mitte) 20-25 Minuten bei einer Temperatur von 180°C backen. Dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.
  8. Zitronensaft und Puderzucker verrühren, die Glasur muss dickflüssig sein. Wenn die Muffins abgekühlt sind, die Zitronenglasur darüber gießen.