März 2014 archive

Weihnachtsmarkt im Frühling…das hat Stil!

Im Dezember einen Weihnachtsmarkt besuchen kann jeder. Auf jeden Fall jeder der da Lust zu hat. Für mich war das lange Zeit immer Standard, wenigstens einmal in der Vorweihnachtszeit einen Markt zu besuchen, eine Lumumba zu trinken und gebrannte Mandeln zu futtern und mir wiedermal eine Zahnfüllung rauszuhauen. Das mit den Zahnfüllungen wurde dann aber auf lange Sicht doch zu teuer und den Rest kann man auch zu Hause machen. Es gibt diverse Rezepte im Netz, wie man die besten und leckersten Mandeln ohne so eine Brennmaschine, und auch zu jeder anderen Jahreszeit, hinkriegt. Hab mir auch mal ein paar Videos bei Youtube angesehen, um sicher zu gehen. Und hier nun mein persönliches Ergebnis…hab mir sagen lassen, dass die echt gut waren.

Gebrannte Mandeln

  • 400g Mandeln
  • 400g Zucker
  • 250ml Wasser
  • 2 Pck Vanillezucker
  • ca 1TL Zimt – ganz nach Geschmack auch mehr oder weniger

Das Wasser in eine beschichtete Pfanne geben. Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Bei voller Hitze langsam aufkochen lassen und wenn der Zucker sich durch das köcheln aufgelöst hat, auch die Mandeln hinzugeben. Nun den Herd auf kleine Flamme stellen, ständig rühren (!!!) bis das Wasser fast komplett verdampft ist und nur noch dickflüssiger Zucker blubbert.

Nun kann auch der Zimt hinzugegeben werden. Je dickflüssiger die ganze Masse wird, desto wichtiger ist es die ganze Zeit gut umzurühren, der Zucker soll sich ja komplett um die Mandeln legen. Wenn das Wasser ganz weg ist, sehen die Mandeln, bzw der Zucker sehr hell und bröckelig aus. Wenn man nun gut beobachtet, dann kann man am Pfannenboden erkennen, dass der Zucker langsam anfängt zu karamelisieren. Unbedingt permanent weiter rühren, damit wirklich jede Mandel karamelisiert ist.

Auf einem Backblech einen Bogen Backpapier auslegen und die karamelisierten Mandeln darauf zum auskühlen ausbreiten. Ein bisschen alles auseinander Pflücken, sonst bilden sich große Mandelklumpen. Wenn die Mandeln ausgekühlt sind in kleine Tüten füllen und luftdicht verschließen. Fertig.

Raspberry White Chocolate Cookies

Eigentlich wollte ich schonmal Cookies backen, aber das ging mächtig in die Hose. Es sollten tripple chocolate cookies werden. Nur leider ist mir die Kuvertüre beim schmelzen angebrannt und somit haben die Cookies total verbrannt geschmeckt und zudem waren sie viel zu hart. Naja, egal. Nächster Versuch mit einem anderen Cookiesrezept!

Diese Cookies sind klasse, sie sind nicht zu süß, fruchtig durch die Himbeeren und sehr schmackhaft. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und beschreibe nun was ihr benötigt und wie ihr sie nachbacken könnt.

Zutaten für ca. 20 Cookies:

  • 125 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 100 g Himbeeren
  1. Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die Schokolade in kleine Stücke hacken.
  3. Butter in einer Schüssel mit den Schneebesen des Handrührgeräts etwas anschlagen. Zucker und Vanillezucker hinzugeben und und cremig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch zum Teig geben und unterrühren.
  4. Gehackte Schokolade und Himbeeren vorsichtig unterheben. Zu kleinen Bällen formen und mit genügend Abstand auf die Backbleche setzen. Nacheinander im heißen Ofen 15 Minuten backen.

Ganz wichtig: Die Cookies sind nach 15 Minuten noch recht matschig, aber da ich vor einer Woche den Fehler gemacht habe und die Cookies zu lange im Ofen hatte, habe ich sie diesmal rechtzeitig rausgenommen, obwohl sie noch sehr „unfertig“ aussahen. Die Cookies härten mit der Zeit nämlich noch aus. Also rausnehmen, auf ein Gitter legen und „trocknen“ lassen.
Lasst es euch schmecken!

 

Beeren-Joghurt-Torte

Wenn ich eins liebe, dann sind es Torten. Torten mit Früchten und Sahnefüllung. Ich könnte mich darin welzen, wer weiß, vielleicht mache ich das irgendwann mal 😉

Ich habe im Februar die Zeitschrift LECKER abonniert und bin total fasziniert davon. Super tolle Gerichte zum nachkochen und ganz zum Schluss gab es im April-Heft noch ein paar kleine Backrezepte und da sah ich sie: Heidelbeer-Joghurt-Torte! Wow, dachte ich mir. Supergeil, DIE muss ich nachbacken. Allerdings habe ich sie etwas abgewandelt, da ich einen Beerenmix gekauft habe und nicht nur Heidelbeeren verwendet habe. Zudem ist das Rezept eigentlich für eine Springform mit einem Durchmesser von 20 cm gedacht, ich hab das aber irgendwie überlesen und habe eine Standardspringform von 24 cm Durchmesser genommen.

Und wie ihr zu diesem wunderbaren, sehr schmackhaften Ergebnis kommt, verrate ich Euch hier:

Zutaten für ca. 12 Stücke

  • 250 g TK Beerenmix
  • Butter oder Öl für die Springform
  • 75 g Butter
  • 100 g Vollkornbutterkekse
  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 250 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • Saft von 1 Limette
  • 250 g + 150 g Konditorsahne (Sahnedeko hält länger, wenn der Fettgehalt der Sahne höher ist)
  • Mandelblättchen nach Bedarf
  1. Beeren auftauen lassen. Eine Springform (in meinem Fall 24 cm) am Boden leicht einstreichen. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Kuchenrolle darüber rollen, bis die Kekse fein zerbröselt sind. Brösel und geschmolzene Butter gut verkneten, in die Form geben und zu einem festen Boden andrücken. Ab in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten.
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Beeren, Mascarpone und Zucker mit einem Esslöffel gut verrühren. Joghurt und Limettensaft unterrühren. 250 g Sahne steif schlagen. Gelatine ausdrücken und in einem Topf bei sehr schwacher Hitze unter Rühren auflösen. Ca 2 EL von der Beerencreme unter die Gelatine rühren. Dann alles unter die übrige Creme rühren. Geschlagene Sahne unterheben und die Creme auf den Boden geben und glatt streichen. Mindestens 4 Stunden kalt stellen.
  3. 150 g Sahne steif schlagen. Die Torte aus der Form lösen und mit der Sahne einstreichen. Verzieren wie man Lust hat 🙂

Have fun und an guadn!

 

Möhren Bits für den Hund

Bevor ich hier meinen ersten Post veröffentliche, sollte ich mich wahrscheinlich erstmal vorstellen….
Hi! Ich bin Chrissi, 25 Jahre jung und ebenso back- und hundeverrückt wie die liebe Moni – ja, ich bin DIE Chrissi, die die wunderschöne KitchenAid von Moni designed bekommen hat. Ein toller Gegenstand, den man einfach in der Küche haben muss.

Ich habe mir an einem Sonntagnachmittag mal gedacht, dass ich mal etwas anderes backe als Backwaren für den Menschen. Somit habe ich mich dafür entschieden etwas für den Hund zu backen und meine Boxerhündin Arktis liiiiiebt sie. Ein super Einstieg in die Hundekeksbäckerei: Schnell gemachte Möhren Bits!

Und so geht’s:

Ihr benötigt für 1 Backblech folgende Zutaten

  • 2 kleine Möhren (ca. 100 g)
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50 ml Wasser
  • Weizenmehl für die Arbeitsfläche
  1.  Backofen auf 180 ° vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen. Die Möhren schälen und grob raspeln.
  2. In einer großen Schüssel vermischt ihr Weizenmehl und Haferflocken. Möhrenraspel, Olivenöl und das Ei zugeben und alles ca. 2 Minuten mit einem Knethaken mischen. 50 ml Wasser dazugeben und weitere 4 Minuten rühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, bis er nicht mehr klebt. Den Teig etwa 4 mm dick ausrollen, auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech heben und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit einem scharfen Messer (ich habe einen Pizzaschneider genommen) in etwa 2 cm große Quadrate schneiden.
  4. Das Blech in den Ofen (Mitte) schieben und 30 – 35 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Kekse mit dem Backpapier zusammen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach ca. 15 Minuten das Backpapier entfernen und die Kekse auf dem Gitter vollständig austrocknen lassen. Das kann noch einige Stunden dauern, bis die Kekse richtig hart sind.

Und nun guten Appetit…äh ich meine wuff wuff!